Vulcano

Der Vulcano ist einer der bekanntesten Vulkane im Mittelmeerraum. Er befindet sich auf der gleichnamigen Insel des Äolischen Archipels. Der Name „Vulcano“ leitet sich von dem römischen Feuergott Vulcano ab, der nach den römischen Sagen auf dieser Insel residierte.


Geographie:

Der Vulkan erreicht eine Höhe von 386 m. Er hebt sich wie eine hüglige Formation in der Mitte von der Insel ab. Der Vulkan befindet sich in der Nähe von Porto Levante.  Die Vegetation nimmt mit zunehmender Höhe ab. In den mittleren Höhenlagen wachsen meist nur Ginsterpflanzen. In der Nähe des Hauptkraters ist die Landschaft vegetationslos.


Geologie:

Wie alle italienische Vulkane, so entstand auch der Vulcano durch die tektonische Bewegung der afrikanischen und eurasischen Platte. Die vulkanischen Hänge weisen viele vulkantypische Formationen auf, wie Lavafelder und Bimssteine.

Krater:

In der Nähe des Gran Cratere della Fossa befinden sich Überrester zweier Krater.

  1. Zu einem der ältere Krater in südlicher Lage. Dieser umfasst zwei Gipfel des Monte Saraceno und Monte Aria. Der Krater liegt auf einer Höhe von 500 m. Dieser ist der ursprünglichste Teil des Vulkans.
  2. Der Lentia-Krater im Nordwesten ist viel kleiner und ist aus dem Fossa-Krater entstanden.


Klima:

Das Klima auf der Insel Vulcano ist ein mediterranes Klima mit maritimen Einflüssen. Die Winter sind sehr mild und annehmen warm. Die Sommer sind heiß und werden von der Meeresbrise deutlich gekühlt. Aufgrund der Lage im Meer herrschen ständig Winde vor, diese können die gefühlten Temperaturen im Winter deutlich senken. Im Sommer hingegen wirken diese, als Milderung gegen die Mittagshitze. Die Herbstmonate sind recht feucht und es können sich heftige Stürme entwicklen.