Vom Monte Amiata durch das Orcia-Tal

Die Region liegt in der südlichen Toskana entlang der Via Cassia. Dort hat man ihn stets im Blick: Alles überragt der waldreiche, 1738 m hohe Monte Amiata, der zu Wanderungen und Radtouren unter schattigen Buchenwäldern, zu langobardischer Kunst in der Abbadia San Salvatore oder auch zu den zeitgenössischen Installationen im Giardina von Daniel Spoerri in Seggiano einlädt. In der herrlichen UNESCO-Weltkulturlandschaft des Val d’Orcia fügen sich kleine Orte wie San Quirico d’Orcia oder das hübsche Montalcino übergangslos ein. Verkosten Sie in der Enothek der Rocca umbedingt den weltberühmten Rotwein Brunello di Montalcino. Die Schafherden in der grünen Hügellandschaft weisen schon auf den wohlschmeckenden Pecorino (Schafskäse) hin, der zu Pienza gehört wie Pius II. Der hier 1405 geborene Papst wollte den Ort zum Renaissance-Juwel umbauen. Welche Pracht geplant war, lässt sich gut an der eleganten Piazza Pio II. nachvollziehen. Der Spietzenwein Vino Nobile lockt nach Montepulciano. In der Stadt mit kostbaren Renaissance-Palästen spaziert man von einer Weinprobierstube zur nächsten, genießt einen weiten Blick in die Landschaft und bewundert in der Cantina del Redi im Palazzo Ricci die Kellergewölbe des Architekten Antonio da Sangalo d. Ä.