Vahrn

Vahrn ist eine Gemeinde mit 4450 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) in Südtirol nördlich von Brixen (Italien). Der Name des Ortes und auch das Gemeindewappen wurden von der im 13. Jahrhundert zerstörten Burg Voitsberg oberhalb Vahrn übernommen.

Geographie:

Vahrn liegt nordwestlich von Brixen auf einem Schuttkegel am Ausgang des Schalderertales. Die Berge im Hintergrund schützen das Gebiet vor den kalten Nordwinden, was unter anderem dem Weinbau um Neustift zugutekommt. Vahrn ist eine Gemeinde zwischen Tallage (650 m) und Hochgebirge (2.500 m); an der Schwelle zwischen Nord und Süd – früher von Reiseschriftstellern oft das „Tor zum Süden“ genannt – zwischen der schluchtartigen Enge des Wipptales und der Talweitung von Brixen, zwischen der Plage des europäischen Transits (Autobahn) und einsamen Bergpfaden, zwischen wärmeliebender Vegetation (Rebe und Edelkastanie) und kargen Hochgebirgspflanzen.

Klima:

Das Klima von Vahrn ist kontinental geprägt und wird von den milden Luftmassen aus dem Süden beeinflusst.

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5°C9°C14°C17°C23°C26°C29°C28°C23°C17°C9°C5°C
-5°C-4°C0°C4°C8°C12°C14°C13°C10°C5°C1°C-4°C

Sehenswürdigkeiten:

Überragt wird die Ortschaft von der Ruine Salern, dem Rest einer im 13. Jahrhundert von Bischof Bruno erbauten Burg. Die sehenswerte Pfarrkirche mit dem spitzen gotischen Turm wird nachts von Scheinwerfern angestrahlt. In Neustift befindet sich das berühmte Kloster der Kongregation der österreichischen Augustiner-Chorherren mit angeschlossenem Internat.