Toskanische Landschaft

Zu den bekanntesten und beliebtesten Landschaften der Toskana zählen die Maremma im Süden, das Chianti-Gebiet zwischen Florenz und Siena sowie die Versilia-Küste im Nordwesten und die Etruskische Riviera, die sich von Livorno bis nach Piombino entlang der toskanischen Küste erstreckt. Im Norden wird die Toskana durch den Apennin, dessen Höhenzüge als Apuanische Alpen eine Höhe von knapp 2000 Metern und im Appennino Tosco-Emiliano von über 2000 Metern erreichen, begrenzt. Weitere Landschaften sind das Gebiet des Monte Amiata, der Mugello, das Chianatal (Val di Chiana), die Lunigianaund Garfagnana, das Elsatal (Val d’Elsa) und Val d’Orcia (Orcia-Tal), die Montagnola Senese und die Crete Senesi sowie die Colline Metallifere und dasCasentino.

Landschaften:
Das Kerngebiet der Hügelkette teilt sich in die Gebiete Chianti fiorentino und Chianti senese auf. Hierbei liegt der fiorentinische Teil am südöstlichen Rand der Provinz Florenz. In den Hügeln des Chianti entspringen die Flüsse bzw. Torrenti Ambra, Arbia, Bozzone, Greve, Ombrone, Pesa und Staggia. Zudem durchfließt im Westen der Elsa aus Süden und der Montagnola Senese kommend das Gebiet, das im Norden und Nordosten teilweise an den Arno grenzt. Das Chianti-Gebiet umfasst im Westen Teile des Elsatals (Val d’Elsa) und des Pesatals (Val di Pesa), im Norden das Grevetal (Val di Greve), im Osten Teile des Arnotals (Valdarno) und des Ambratals (Val d’Ambra bzw. Valdambra). Im Südosten grenzt der Chianti an die Crete Senesi, im Südwesten an die Montagnola Senese.

In der flachen Landschaft bringen die Flüsse im Winter mehr Wasser aus den Gebirgen mit als ins Meer abfließen kann; so entstehen zwischen den Flussläufen ausgedehnte flache Binnenseen, die auch im Sommer nicht austrocknen. Zwischen den Wassern häuft der Wind Sanddünen auf, durchsetzt mit großen Massen von Schutt, Felsbrocken und abgebrochenen Ästen, die die Flüsse vor sich hertragen. Das Salzwasser des Meeres und das Süßwasser der Flussläufe mischen sich so zu einer einzigen Sumpflandschaft.

Der Berg, früher auch unter den Namen Mons Tunii, Mons Tuniatus und Mons Ad Meata bekannt, umfasst eine Gebiet von 933,66 km2 und liegt rund 47 Kilometer nordöstlich von Grosseto und 55 Kilometer südöstlich vonSiena, auf halbem Weg zwischen Florenz (100 Kilometer nördlich) und Rom (130 Kilometer südöstlich), und stellt mit 1738 m die höchste Erhebung der südlichen Toskana dar. Zweithöchste Erhebung im Berggebiet ist der Monte Labbro, die dritthöchste der Monte Civitella (1107 m), die beide zum Amiata gehören. Der Monte Civitella schließt die AnhöheMonte Penna (1086 m) mit ein, der Monte Buceto liegt in unmittelbarer Nähe. Das Amiatagebiet ist umgeben von demVal d’Orcia, Teilen des Chianatals, Teilen der Colline Metallifere und der oberen Maremma und bildet die Grenze zwischen den südtoskanischen Provinzen Grosseto und Siena.
 
Garfagnana:

Die Garfagnana ist eine Gebirgslandschaft in der italienischen Provinz Lucca. Sie liegt zwischen denApuanische Alpen und dem Apennin und wird vom Serchio durchflossen. Als eines der regenreichsten Gebiete Italiens ist sie stark bewaldet mit Edelkastanien, Eichen und Pinien. Der Hauptort ist Castelnuovo di Garfagnana.Vor der Einigung Italiens gehörte die Region zum Herzogtum Modena der Familie Este. Im 16. Jahrhundert war Ludovico Ariosto eine kurze Zeit ihr Verwalter. Während in der Vergangenheit die Landwirtschaft der wichtigste Erwerbszweig war, ist es heute der Tourismus.

Crete Senesi:

Die Crete Senesi sind eine durch Erosion geprägte mittelitalienischeLandschaft, die in einem Gebiet der Toskana südlichSiena liegt. Innerhalb den Crete bei der Kommune Asciano liegt die Accona-Wüste (italienisch Deserto di Accona), in der sich das Olivetaner-Mutterkloster Monte Oliveto Maggiore angesiedelt hat.

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Val d’Orcia:

Das Tal ist Teil des landwirtschaftlichen Hinterlandes von Siena, welches bei seiner Besiedlung durch den Stadtstaat im 14. und 15. Jahrhundert überarbeitet und entwickelt wurde, um das idealisierte Modell einer guten Regierung widerzuspiegeln und ein ästhetisch ansprechendes Landschaftsbild zu erzeugen. Der Name entstammt dem Fluss Orcia. Die auffällige Ästhetik der Landschaft mit ihren flachen Ebenen, aus der sich fast schon kegelförmige Hügel erheben, inspirierte viele Künstler. Ihre Gemälde befassen sich mit der Schönheit landwirtschaftlich bewirtschafteter Gegenden während der Renaissance. Die Landschaft gleicht den Crete Senesi, auch hier dominieren Biancane (weiße Gesteinsart) und Calanchi (Erosionsrinnen).

 Colline Metallifere:

Die Colline Metallifere, das Toskanische Erzgebirge (italienisch: „Metallhaltige Hügel“, in deutscher Pars pro toto-Übersetzung auch Erzhügel genannt) sind ein Gebirgszug der mittleren und südlichen Toskana. Seit der Antike waren sie bekannt für ihre Bodenschätze; heute entwickelt sich moderater Tourismus.

Casentino:

Das Casentino ist ein Gebirgstal in der Provinz Arezzo der italienischen Region Toskana. Die höchsten Gipfel sind mit rund 1600 Metern der Monte Falco (1658 m), der Monte Falterona (1654 m), wo der Arno entspringt, der Pratomagno (1592 m), der das Casentinotal vom Chiantitrennt, und der Monte della Verna, der es vom oberen Tibertal trennt. Das Gebiet umfasst 826,34 km².

 Mugello:

Der Mugello liegt im nördlichen Teil der Provinz Florenz. Er grenzt im Norden an die Provinz Bologna und im Westen an die Provinz Prato. Er wird von dem Sieve, einem Zufluss des Arno, durchquert und liegt imAppennino tosco-romagnolo. Weitere Flüsse, die im Mugello entspringen, sind der Santerno, der Savena, derSetta und der Sillaro, die alle nach Norden abfließen. Der Futapass ist Teil der Landschaft. Acht Gemeinden des Mugello haben sich zur Comunità montana del Mugello zusammengeschlossen, blieben aber eigenständige Gemeinden der Provinz.

Apuanischen Alpen:

Die Apuanischen Alpen liegen im Nordwesten der Toskana, zwischenLucca und La Spezia. Sie heben sich durch ihre schroffe Form und dieMarmorsteinbrüche deutlich von den anderen Gebieten des toskanischenApennin ab. Trotz der Bezeichnung Alpen hat dieses Teilgebirge nichts mit den Alpen im eigentlichen Sinne zu tun. Der höchste Gipfel in den Apuanischen Alpen ist Monte Pisanino(1945 m s.l.m.). In der Bezeichnung dieses Gebirges lebt der Name des antiken ligurischen Stammes derApuaner fort.

Versilia-Küste:

Die Versilia liegt zwischen dem Ligurischen Meer und denApuanischen Alpen. Sie bestand zunächst aus den GemeindenPietrasanta, Seravezza und Stazzema, im 19. Jahrhundert wurden dann Forte dei Marmi und Viareggio dem Gebiet zugeordnet. Im weiteren Sinne werden auch die beiden nördlich gelegenen Gemeinden Massa und Montignoso der Provinz Massa-Carrara und im Süden die Gemeinde Camaioredazugezählt. Seravezza und Stazzema, die nicht am Meer liegen, werden als Alta Versilia bezeichnet.

Montagnola Senese:

Die senesische Gebirgskette beginnt wenige Kilometer nordwestlich von Siena und umfasst die GemeindenCasole d’Elsa, Monteriggioni, Siena und Sovicille. Höchste Erhebung ist der Berg Montemaggio(Monteriggioni) mit 671 Höhenmetern.

Etruskische Riviera:

Die Etruskische Riviera erstreckt sich vom Livorno bis nach Piombino die sich entlang der Toskanischen Küste erstreckt.

Laguna di Orbetello:

Die Lagune hat eine Fläche von 27 km² und liegt 1 m ü. NN. In der Nähe befindet sich die große Lagunenstadt Orbetello, die der Lagune den Namen gab. Auch ist die Laguna di Orbetello ein wichtiges Ökosystem für Fauna und Flora.

 Elba:

Elba ist eine Insel im Mittelmeer und gehört zum Toskanischen Archipel der Region Toskana in Italien (Provinz Livorno). Sie ist knapp zehn Kilometer vom italienischen Festland entfernt. Heute leben im Winter auf der Insel etwa 32.000 Personen in acht Gemeinden: Portoferraio (Hauptstadt der Insel, mit der Insel Montecristo), Campo nell’Elba (mit Pianosa), Capoliveri, Marciana, Marciana Marina, Porto Azzurro, Rio Marina und Rio nell’Elba.

Die Thermalquellen, liegen ca. 1 km südlich des Ortes bei 156 Höhenmetern. Sie haben dem Ort einen wirtschaftlichen Aufschwung gebracht. Aus der Thermalquelle strömen pro Sekunde 800 Liter 37 Grad warmes, schwefelhaltiges Wasser, das von den Hängen des Monte Amiata stammt.

Panorama:

San Gimignano:

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Massa Marittima:

Florenz:

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 Siena:

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 Pitigliano:

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Lucignano:

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 Arezzo:

San Miniato:

San Quirico d’Orcia:

Porto Santo Stefano:

 

Weiter Landschaftsbilder:

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