Torri del Benaco

Torri del Benaco ist eine Gemeinde mit 3002 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) am Ostufer des Gardasees. Sie liegt an der Gardesana Orientale.

Geographie: 

Diese Perle des sogenannten Riviera degli Olivi liegt am Nordufer des Gardasees, wo sich der See verbreitert. Im Hintergrund liegen die Hügel, die die lange Kette des Monte Baldo ankündigen.

Gegenüber von Torri del Benaco befindet sich das Vorgebirge von Malcesine-Toscolano; die Ortschaft ist durch eine Autofähre mit Matern verbunden und erlaubt eine Autoumladung, ohne die ganze Küste durchfahren zu müssen.

Vom Seeufer genießt man  einen Ausblick auf die Ortschaften am Westufer des Gardasees, Gardone Riviera, die Bucht von Saló, die vom Vorgebirge der Valténesi mit der gegenüberliegenden Isola di Garda begrenzt wird.

Klima:

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7°C10°C15°C20°C24°C28°C31°C30°C26°C21°C14°C9°C
1°C3°C5°C10°C14°C18°C21°C20°C17°C10°C7°C3°C

Sonnenstunden:

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Piazza Eglise

Geschichte:

Die ersten menschlichen Siedlungen in Torri stammen aus der Pfahlbauzeit.

Im 15. Jahrhundert erhielt Torri del Benaco eine besondere Bedeutung: Die Gemeinde wurde vom Dogen von Venedig zum Hauptsitz der „Gardesana dell’Acqua“ ernannt. Dies war ein Zusammenschluss von zehn Gemeinden zur eigenständigen Verwaltung und zur Unterbindung des Schmuggels zum Westufer des Sees.

Sehenswürdigkeiten:

Skaligerburg:

Es gibt hier eine Skaligerburg, die im Jahr 1383 zum Schutz des kleinen Hafens von Antonio della Scala (1381–1387) gebaut wurde. Heute beherbergt die Burg eine Art Heimatkundemuseum mit Exponaten zur Fischereigeschichte und zum Olivenanbau der Gegend. Im Jahr 1760 riss man die zweite Ringmauer nieder, um einer „Limonaia“ Platz zu machen (siehe Bild), die über den Winter abgedeckt und beheizt werden kann. Das Gewächshaus ist dem Museum angeschlossen und kann von dort aus besichtigt werden. Graf Carlo Bettoni-Cazzago, dessen Villa in Bogliaco besichtigt werden kann, widmete sich der Zitronenzucht am Gardasee. Damit die Südfrüchte den Winter überstehen konnten, entwickelte er Ende des 18. Jahrhunderts die Zitronengewächshäuser. Dazu trieb er zehn Meter hohe Pfosten in die Erde und umgab sie an drei Seiten mit Holz. Dadurch konnten sehr erfolgreich Zitronen angebaut werden, die sehr widerstandsfähig waren. Im extrem kalten Winter 1928/29 erfroren aber praktisch alle Kulturen rund um den Gardasee, da das italienische Militär das Holz der Limonaien am Ende des Ersten Weltkriegs zum Bau von Kasernen beschlagnahmt hatte.

Weitere Sehenswürdigkeiten:

  • Die kleine Barock-Kirche „Santi Pietro e Paolo“ enthält eine wertvolle Orgel.
  • Das Kirchlein (chiesetta) SS. Trinità, Piazza Calderini
  • Es besteht eine ganzjährige Autofährverbindung nach Toscolano-Madernoauf der Westseite des Sees.
  • Am Westhang des Monte Bre und Monte Are, oberhalb von Brancolino, sind Felszeichnungen zu besichtigen.
  • San Antonio
  • Santi Faustino e Giovita
  • San Gregorio
  • San Giovanni
  • Pfarrkirche
  • San Martino

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Burg

 

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Santi Pietro e Paolo

Olivenhainen und Oleander

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