Terralba

Terralba (von terra und alba: weiße Erde) ist eine italienische Gemeinde (comune) mit 10.396 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in der Provinz Oristano im Westen Sardiniens.

Geographie:

Geographisch wird die Gemeinde im Osten durch den Monte Arci und der Marmilla begrenzt. Südlich von Marceddì liegt der Stagno di Marceddì und der Stagno di San Giovanni, eine größere Meeresbucht, die von zahlreichen Tieren und Pflanzen wegen des hohen Salzgehaltes als Lebensraum bewohnt wird.

Ortsteile:

Der Ortsteil Marceddì liegt unmittelbar am Golf von Oristano.

Grenzen:

Die Gemeinde liegt etwa 20 Kilometer südsüdöstlich von Oristano und etwa 70 Kilometer nordwestlich von Cagliari. Terralba grenzt unmittelbar an die Provinz Medio Campidano.

Klima:

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6°C6°C8°C10°C14°C18°C20°C21°C18°C15°C11°C8°C

Geschichte:

Bereits in der Jungsteinzeit war die Gegend besiedelt. Schließlich gründeten die Karthager hier eine Siedlung, die griechisch als Neapolis (Neue Stadt) bezeichnet wurde. 238 vor Christus konnte diese Siedlung von den Römern erobert werden. Die heutige Siedlung Terralba geht auf eine Zerstörung der Siedlung durch die Sarazenen zurück, sodass vermutlich 1017 die Neugründung erfolgte. Vom 12. bis zum 16. Jahrhundert war Terralba Bischofssitz.

Sehenswürdigkeiten:

  • Cattedrale di San Pietro
  • Chiesa di San Ciriaco
  • Chiesa della Madonna di Bonaria
  • Chiesa di Gesù Maestro
  • Cappella Regina Pacis
  • Casa Comunale
  • Casa del Fascio

Natur:

  • Stagni di Marceddì und San Giovanni

 

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