Pescara

Pescara ist eine italienische Stadt in der Region derAbruzzen, 208 km östlich von Rom, mit 117.091 Einwohnern. Sie ist die Hauptstadt der Provinz Pescara.

 Geographie:

Pescara liegt an der Mündung des Flusses Pescara in die Adria. Die Nachbargemeinden sind: Chieti (CH), Francavilla al Mare(CH), Montesilvano, San Giovanni Teatino (CH) und Spoltore.

Klima: 

Da Pescara an der Adria liegt, werden die Temperatur im Sommer gemildert, dennoch kann es in Sommer sehr heiß und schwül werden, manchmal können starke Gewitter auftreten. Die Winter sind mild. In Pescara wachsen Palmen, dies macht einen besondern Flair aus.

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Der neue Jachthafen von Pescara und „Die schlafende Schöne“ („la bella addormentata“) (Die Gran Sasso Berge im Hintergrund)

Geschichte:

Die Vestiner bauten in der Antike an der strategisch günstigen Lage im Mündungsbereich des Flusses Aternus (Pescara) den gleichnamigen Hafenort namens Aternum. 214 v. Chr wurden nach einem Sieg der Römer über Hannibal Tausende der Einwohner nach Rom verschleppt, da sich die Bewohner mit Hannibal verbündet hatten. Einen beträchtlichen Aufschwung erlebte die Stadt unter Kaiser Augustus. Er endete erst 568 mit dem Tod des Bischofs Cetteo, des späteren Schutzpatrons der Stadt, beim Einfall derLangobarden mit der vollständigen Zerstörung. Im Hochmittelalter als Piscaria neu begründet, gelangte sie in den Besitz der Montecassino, als Hochzeitsgeschenk an die griechische Gattin Theophanu des Kaisers Otto II. und an die Normannen. 1209 wurde sie von Otto IV. wieder in Besitz genommen und geschleift. König Ladislaus von Neapel baute im Zeitalter der Renaissance das alte Kastell wieder auf. Die nächsten 150 Jahre ging es in blutigen Kämpfen zwischen den d’Avalos, den Aragonesen und Jacopo Caldora hin und her, bis es an Karl V. fiel, der es 1510 zu einer Militäranlage ausbaute. In seinem Auftrag verteidigten die Fürsten von Atri erfolgreich den Ansturm der Türken. Eine lange dauernde Belagerung durch die Österreicher konnte 1707 abgewehrt werden. 1798 musste sich die Stadt nach einer noch längeren Belagerung den Franzosen ergeben. Das Castell wurde 1867 dem Erdboden gleichgemacht, da sich die Stadt nach dem Bau der Eisenbahn 1866 schnell ausdehnte und der Platz benötigt wurde. Das heutige Pescara wurde 1927 aus dem ursprünglichen Pescara südlich des gleichnamigen Flusses und der Stadt Castellammare Adriatico nördlich desselben gebildet und stieg zur Hauptstadt einer neu geschaffenen eigenen Provinz auf. Mussolini plante, die Stadt zu einem wichtigen Zentrum ausbauen zu lassen und die ungünstig gelegene Hauptstadt der Abruzzen L’Aquila durch Pescara zu ersetzen. Noch heute künden einige Bauten von diesem Plan. Bei alliierten Luftangriffen am 31. August sowie am 14., 17. und 20. September 1943 wurden große Teile der Stadt zerstört. Bei den Bombardierungen starben über 3.000 Zivilisten, einige Quellen geben sogar ca 6.000 Tote an. Am 10. Juni 1944 befreiten die Alliierten die Stadt, nachdem die Wehrmacht den Hafen und die letzten intakten Fabrikanlagen zerstört hatte. Nach dem Krieg wurde Pescara in moderner Form wieder aufgebaut.

Sehenswürdigkeiten:

  • Adriastrände; Erholung, Wassersport
  • Theater und Galerien
  • Jachthafen
  • Quelle bei Pescara

Neben der Stranderholung können sich die Urlauber an zahlreichen Führungen teilnehmen und mit den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt bekannt werden. In Pescara sind viele altertümliche Bauten erhalten geblieben, darunter kann man die Kathedrale San Setteo, den Regierungspalst und das Haus Gabriele d’Annunzio hervorheben. Während der Spaziergänge durch die Straßen sehen Sie alte Kirchen und Kathedralen, als die älteste gilt die Kirche des Heiligen Geistes und Santi Andrea, die im 12. Jahrhundert gebaut war.

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Quelle des Flusses Pescara

Pescara

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