Palermo

Palermo ( Paliemmu) ist die Hauptstadt der Autonomen Region Sizilien und der Provinz Palermo. Sie liegt an einer Bucht an der NordküsteSiziliens. Im 8. Jahrhundert v. Chr. gegründet, erlebte die Stadt vor allem unter der Vorherrschaft der Araber sowie der Normannen und der Staufer eine Blütezeit. Heute ist Palermo mit 654.987 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012) Italiens fünftgrößte Stadt und das politische sowie kulturelle Zentrum Siziliens. Derzeitiger Bürgermeister ist Leoluca Orlando, der am 21. Mai 2012 zum vierten Mal zum Stadtoberhaupt gewählt wurde.

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Geographie:

Die Stadt liegt an einer Bucht des Tyrrhenischen Meeres an der Nordküste Siziliens. Begrenzt wird die Bucht im Norden vom rund 600 Meter hohen Monte Pellegrino, im Osten vom Monte Catalfano. Die Ebene zwischen den Bergen wird italienisch Conca d’oro („Goldenes Becken“) genannt, vermutlich wegen der Orangenhaine, die Palermo zur Zeit der arabischen Herrschaft umgaben. Heute dehnt sich das Stadtgebiet über fast die ganze Conca d’oro aus. Die Ebene gilt als sehr fruchtbar. Palermo bildet eine Agglomeration und ist mit 659.433 Einwohnern (2009) in der Kernstadt und etwas über einer Million Einwohnern in derMetropolregion die größte Stadt Siziliens. Neben den innerstädtischen Quartieri und Mandamenti gehören folgende frazioni in den Randgebieten zur Stadt: Acqua dei Corsari, Altarello, Aquino, Arenella, Bandita, Boccadifalco, Brancaccio, Ciaculli, Mezzomonreale, Mondello, Pallavicino, Partanna, Pomara, Resuttana, San Lorenzo, Santuario di Santa Rosalia, Sferracavallo, Tommaso Natale, Vergine Maria, Villagrazia. Palermo gehört zur „Regione Agraria n. 13 – Pianura Conca d’Oro“ und ist Mitglied der kommunalen Vereinigungen „Associazione Italiana Città Ciclabili“, „Associazione Nazionale Città del Pesce di Mare“ und „Associazione Città italiane per la mobilità sostenibile e lo sviluppo dei trasporti“. Palermo ist in acht Stadtbezirke (circoscrizioni) eingeteilt, die ihrerseits wiederum in insgesamt 34 Stadtviertel (quartieri) unterteilt sind. Die Nachbargemeinden Palermos sind Altofonte, Belmonte Mezzagno, Ficarazzi, Isola delle Femmine, Misilmeri, Monreale, Torretta und Villabate.

Klima:

 

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15°C16°C18°C21°C23°C27°C31°C32°C29°C25°C21°C17°C
9°C9°C10°C11°C15°C20°C23C23°C20°C17°C14°C11°C

Geschichte:

275 v. Chr. gelang es König Pyrrhus von Epirus, die Hafenstadt für kurze Zeit zu besetzen.
Während des Ersten Punischen Krieges von 264 bis 241 v. Chr. war Palermo ein wichtiges Bollwerk der Karthager, bis es 254 v. Chr. von den Römern durch eine Seeblockade erobert wurde und den Namen Panormus erhielt. Unter Augustus siedelten sich ehemalige römische Legionäre an und Panormus entwickelte sich zu einer der bedeutendsten Städte auf Sizilien.
Vandalen Nachdem die Vandalen im Jahr 429 ihr Reich in Nordafrika mit dem heutigen Tunesien als Zentrum gegründet hatten, fielen sie mehrfach in Sizilien ein und eroberten die Stadt. Palermo verlor an Bedeutung und fiel schließlich 535 an Ostrom.
Ein Aufschwung setzte erst wieder unter islamischer Herrschaft ein. Arabisch ‏‫بلرم‬‎ / Balarm genannt, wurde Palermo 831 zur Hauptstadt der Emire von Sizilien und entwickelte sich durch den Anbau von Orangen- und Zitrusbäumen zu einem blühenden Wirtschaftszentrum. Der Hafen wurde ausgebaut und es entstanden neue Stadtviertel. Die damalige Einwohnerzahl wird auf etwa 100.000 bis 120.000 geschätzt. Unter den europäischen Städten hatten damals nur Byzanz und Córdoba mehr Einwohner. Es glich in der Größe den damaligen islamischen Metropolen, wie Kairo oder Bagdad. Laut Ibn al-Athīr benutzte der muslimische Emir Muhammad b. Abdallah b. Aghlab, der von 832 bis 851 von Palermo aus Sizilien beherrschte, die Stadt als Ausgangspunkt für unablässige Plünderungen. Seit der Antike war Sizilien die Kornkammer der damaligen Welt und das begehrteste Agrarland des Mittelalters. Dies machte es zu einem Zankapfel unter den politischen Mächten.
1072 eroberten die Normannen unter Roger I. Palermo. Anfang des 12. Jahrhunderts wurde es Hauptstadt der Grafschaft, ab 1130 des Königreichs Sizilien. Unter den normannischen Herrschern entstanden zahlreiche Kirchen und Paläste mit deutlich arabischen Stileinflüssen. Diese Bauten sind Zeugnis einer arabisch-byzantinisch-normannischen Symbiose in der Kunst. Beispiele dafür sind die Sommerresidenz La Zisa im Stil eines arabischen Wüstenschlosses oder die Kirchen San Giovanni degli Eremiti und San Cataldo mit ihren rot getönten Kuppeln. Am Normannenpalast und an der Kathedrale von Palermo sind die arabischen Stilelemente ebenfalls zu erkennen, aber der Gesamteindruck ging durch spätere An- und Umbauten verloren.
Die kulturelle Blütezeit unter den Normannen dauerte an, als 1194 die Staufer die Macht übernahmen. Friedrich II. baute die Stadt zur glanzvollen Residenz aus und gründete die Sizilianische Dichterschule.
Nach der Hinrichtung des letzten Staufers Konradin geriet Sizilien unter die Herrschaft von Karl von Anjou, der die Hauptstadt seines Reichs nach Neapel verlegte. Palermo verfiel immer mehr und die Armut der Bevölkerung führte 1282 zur Sizilianischen Vesper. Mit diesem Aufstand endete die Herrschaft Karls auf Sizilien. Tausende Franzosen wurden dabei von der einheimischen Bevölkerung getötet. Allein in Palermo starben 2000 Menschen.
In der Folgezeit nahmen die Aragonier, Österreicher und Bourbonen die Stadt in Besitz und sie verlor weiter an Bedeutung. 1860 zog Giuseppe Garibaldi in Palermo ein und ein Jahr später kam Sizilien zum neuen Königreich Italien.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde Palermo schwer beschädigt. Viele Bewohner der Altstadt zogen um in neugebaute Siedlungen am Stadtrand und die Wiederaufbauarbeiten gingen nur sehr schleppend voran. Palermo erlebte einen starken Zustrom von Menschen aus dem ländlichen Sizilien, so dass die Einwohnerzahl schnell sehr stark anstieg. Um Palermo herum wurden massenweise billig gebaute Sozialsiedlungen errichtet, während die Restaurierung des alten Zentrums vernachlässigt wurde und es zunehmend verfiel. Zudem war Palermo von Kriegsende bis Ende des 20. Jahrhunderts fest in der Hand der Mafia. Es war Zentrum zweier großer Mafiakriege und zählte zu den gewalttätigsten Städten Europas – 1981 bis 1983 ereignete sich in Palermo durchschnittlich alle drei Tage ein Mafiamord. In den 1980er Jahren kämpften vor allem die Staatsanwälte Giovanni Falcone und Paolo Borsellino dagegen an. 1992 wurden beide in der Nähe Palermos von der Mafia umgebracht. Erst unter dem „Antimafia“-Bürgermeister Leoluca Orlando (Amtszeit 1985-2000) blühte das öffentliche, wirtschaftliche und kulturelle Leben der Stadt wieder auf. Unterstützt von anderen Politikern, von Künstlern und von der Bevölkerung setzte er den Kampf gegen die Mafia fort. Die Kriminalität sank und heute liegt Palermo in der Verbrechensstatistik nicht mehr unter den 15 ersten Städten Italiens.
Orlando veranlasste auch, durch umfangreiche Sanierungsmaßnahmen die verfallenen Gebäude der Altstadt wieder instand zu setzen. So wurde z.B. dank seiner Bemühungen 1997 das Teatro Massimo, eines der größten Opernhäuser Europas, wiedereröffnet und seither mit Opernaufführungen sowie Konzerten kontinuierlich bespielt.

Normannenschloss La Zisa

Sarkophag von Friedrich II. im Dom von Palermo

 

 

Sehenswürdigkeiten:

Ein besonderes Beispiel ist die Kirche von Sant Giovanni degli Eremiti (Sankt Johannes der Eremit) die ca. 1130 erbaut wurde, diese Kirche besitzt rosafarbene Kumpeln welche ganz klar den normannischen (arabischen) Einflüssen zuzuordnen sind. Erst unter der Führung der arabischen Sarazenen erlebte die Stadt eine glanzvolle Epoche.

Ca. 10 Kilometer von Palermo entfernt befindet sich das kleine Städtchen Monreale, in der Nähe des Berges Monte Caputo dominiert die Stadt „Die Schlucht des Oreto“ (Valle dell’Oreto.). Dieses kleine Städtchen ist aufgrund des dortigen Doms bekannt geworden. Ein mittelalterliches Meisterwerk das 1174 von Wilhelm II erbaut wurde und sich im Zentrum der Ortschaft Monreale befindet. Im Dom befinden sich Fresken und Deckenmosaike von Bonanno Pisano(1186) und Barisano da Trani (1179), zwei bedeutenden Künstlern dieser Zeit. Der Dom von Monreale ist eine der Sehenswürdigkeiten die man bei einer Palermo-Besichtigung nicht auslassen sollte.

Nahe dem Hafen von Palermo von wo aus man z.B. die Fähre nach Ustica nehmen kann, befindet sich das Theater „Politeama“ in der Via Garibaldi 33. Dieses Theater durchlebte Höhen und Tiefen und ist ebenfalls eines der Sehenswürdigkeiten in Palermo. Sehr schöne aussen sowie innen Verzierungen machen dieses Theater so besonders.

Die Kathedrale von Palermo wurde 1184 vom Erzbischof Offamiglio auf einen bereits existierenden Dom erbaut. Im inneren der Kathedrale befinden sich normannische Königsgräber sowie die Reliquien der Stadt Patronin Santa Rosalia.
Die aus normannischer Herkunft stammende Rosalia Sinibaldi geboren 1130 und 1166 in den Bergen um Palermo gestorben, wird in ganz Palermo gross gefeiert. Diese junge Nonne lebte ihr Leben zurückgezogen in den umliegenden Bergen von Palermo fern von Nobel und Reichtum und ihrer normannischen Herkunft.

Santa Rosalia wird in Palermo jeden Sommer vom 9 bis zum 15 Juli gefeiert und die ganze Stadt nimmt an diesem Fest teil. Die Gebeine der Heiligen befinden sich auf Monte Pellegrino wo ihr ein Heiligtum gewidmet wurde. Am 2 und 4 September findet auf diesem Berg eine jährliche Pilgerwanderung statt.

Der zentrale Platz der Altstadt ist Quattro Cantian der Kreuzung der Hauptstraßen Corso Vittorio Emanuele und Via Maqueda. Die Barockpalästean den vier Ecken haben konkav geschwungene Fassaden. Sie sind geschmückt mit Brunnen und Statuen, die die vier Jahreszeiten, die spanischen Könige von Palermo und die Schutzheiligen der alten Stadtviertel darstellen. Die Piazza Pretoria wurde im 16. Jahrhundert in der Nähe der Quattro Canti angelegt, um Platz für einen großen, manieristischen Brunnen zu schaffen, die Fontana Pretoria. Die Piazza della Rivoluzione erinnert daran, dass an dieser Stelle 1848 der Aufstand gegen dieBourbonen begann und zwölf Jahre späterGiuseppe Garibaldi erstmals in Palermo auftrat. Der Brunnen Fontana del Genio in der Mitte des Platzes ist eines der Wahrzeichen der Stadt. Die Piazza Ruggero Settimo liegt vor dem Teatro Politeama und ist einer der Mittelpunkte des städtischen Lebens. Benannt ist der Platz nach dem Präsidenten der kurzlebigen Republik Sizilien im Jahr 1848. Weitere Hauptanziehungspunkte sind die Piazza Bellinivor der Kirche La Martorana, die Piazza Verdi vor dem Teatro Massimo und die Piazza Indipendenza südlich des Normannenpalastes. Die Piazza Marina liegt am Rande des historischen Viertels Kalsa. Sie wurde 1863 vom Architekten Giovanni Battista Basile entworfen. Auf ihr befindet sich der Giardino Garibaldi. Die Piazza wird von 15 Palästen umgeben, darunter der Palazzo Chiaramonte, der Palazzo Notarbartolo und der Palazzo Mirto.

Quattro Canti

Fontana Pretoria

Das bedeutendste Kirchengebäude von Palermo ist die Kathedrale. Der jetzige Bau wurde 1184/1185 errichtet und erfuhr im Lauf der Jahrhunderte mehrere Umbauten. Besonders gravierend war dabei der Umbau am Ende des 18. Jahrhunderts, bei dem die Kathedrale eine Barockkuppel erhielt und ihr Inneres klassizistisch umgestaltet wurde. Für Deutschland ist die Kathedrale insofern von besonderer Bedeutung, als sich in ihr die Gräber der Staufer Heinrich VI. und Friedrich II. sowie seiner Mutter Konstanze von Sizilien befinden. Sehenswert sind auch die Krypta und der Domschatz. In Palermo gibt es mehrere Kirchengebäude imarabisch-normannischen Stil. Für Kirchengebäude ungewöhnlich sind deren meist außen rot gefärbte Kuppeln, die eher anIslamische Kunst erinnern. Das älteste dieser Kirchengebäude, San Giovanni dei Lebbrosi, wurde bereits von Roger I. im Jahre 1071 noch vor der Eroberung Palermos außerhalb der damaligen Mauern errichtet. San Giovanni degli Eremiti wurde von Roger II. kurz nach seiner Ernennung zum König von Sizilien 1130 als Teil des ersten römisch-katholischen Klosters auf Sizilien errichtet, neben der heute leerstehenden Kirche ist vor allem der Kreuzgang gut erhalten. La Martorana (Santa Maria dell’Ammiraglio), errichtet ab 1143, ist Konkathedrale der Italo-griechischen Kirche auf Sizilien. San Cataldo, errichtet von 1154 bis 1160 neben der Martorana, und La Magione(SS Trinità) gehören zu den letzten Kirchen auf Sizilien die im arabisch-normannischen Stil gebaut wurden. Die romanische Chiesa di San Giovanni alla Guilla wurde barockisiert. Zu den gotischen Kirchen zählen Santo Spirito, erbaut im 12. Jahrhundert, Sant’Agostinound San Francesco d’Assisi, beide erbaut im 13. Jahrhundert. Das Kirchengebäude Santa Maria dello Spasimo, errichtet ab 1506, beherbergt heute ein Kulturzentrum, in dem Theater- und Musikveranstaltungen stattfinden. Santa Maria della Catena, erbaut von 1500 bis 1540, ist ein Beispiel für den Baustil der katalanischen Spätgotik. Die älteste sizilianische Jesuitenkirche Chiesa del Gesù wurde ab 1564 errichtet. In dem zur Kirche gehörenden Jesuitenhaus befindet sich heute die Stadtbibliothek. Weitere sehenswerte Kirchengebäude aus dem 16. Jahrhundert sind die Kirche Santa Caterina mit einer Fassade im Stil der Spätrenaissance sowie das Oratorio di San Lorenzo und dasOratorio del Rosario mit wertvollen Stuckdekorationen. Die Kirche San Giuseppe dei Teatini, erbaut von 1612 bis 1645, erhielt eine prachtvolle Palastfassade im Stil desBarock. Die barocke Cappella Maria SS. della Soledad befindet sich an der Piazza della Vittoria. Die 1683 zerstörte Chiesa di San Gregorio Papa wurde 1740 wieder errichtet. 1730 entstand die Chiesa di San Ciro und im 19. Jahrhundert die Chiesa dei Santi Pietro e Paolo. Die neugotische Chiesa Anglicana della Holy Cross an der Kreuzung Via Roma/ Via Mariano Stabile ist eine anglikanische Kirche. Unter einem Kapuzinerkloster entstand ab 1599 die Kapuzinergruft, eine weitläufige Grabanlage, in der ca. 1200 Mumien entsprechend ihrem Stand gekleidet aufbewahrt werden.

Dom von Palermo

San Giovanni dei Lebbrosi

 

Der Normannenpalast (Palazzo Reale oder Palazzo dei Normanni) war früher Sitz der Könige und Vizekönige Siziliens und ist heute Sitz des Sizilianischen Parlaments. Besonders sehenswert sind die Cappella Palatina und das Zimmer des Roger, beide mit Mosaiken aus normannischer Zeit. An den Normannenpalast angebaut ist die Porta Nuova an der Stelle eines früheren Stadttors. Weitere Schlösser aus normannischer Zeit, die von arabischen Baumeistern errichtet wurden, sind La Zisa undLa Cuba. Die Adelspaläste aus dem Mittelalter haben meist ein festungsartiges Erdgeschoss ohne Fenster. Erst im Obergeschoss gibt es größere Fenster, die meist mit Säulenarkaden unterteilt und deren Ränder ornamental geschmückt sind. Paradebeispiel ist der Palazzo Chiaramonte aus dem 14. Jahrhundert. Er diente in den folgenden Jahrhunderten als Residenz der Vizekönige, als Sitz der Inquisition und als Gericht. Der Palazzo Sclafani wurde 1330 im gotischen Stil mit arabischen und normannischen Elementen errichtet und 1435 in ein Spital umgebaut. Der Palazzo Abatellis ist ein quadratischer Block mit reich geschmücktem Portal. Er diente lange Zeit als Dominikanerkloster. Heute befindet sich darin die Regionalgalerie. Der Palazzo Pretorio (oder Palazzo Senatorio) an der Piazza Pretoria ist das Rathaus Palermos. Das Gebäude stammt ursprünglich aus dem 15. Jahrhundert, wurde aber mehrmals baulich verändert und vergrößert. Seine jetzige Form erhielt es im 19. Jahrhundert. Der Palazzo Aiutamicristonahe der Kirche La Magione wurde 1490 im Auftrag einer aus Pisa stammenden Handelsfamilie erbaut. In der Nähe des Doms steht der Erzbischöfliche Palast mit dem Diözesanmuseum.

Normannenpalast

Palazzo Chiaramonte

Das Archäologische Regionalmuseum (Museo Archeologico Regionale „Antonio Salinas“) zeigt eine Sammlung einzigartiger Exponate von der Vorgeschichte Siziliens bis zur spätrömischen Zeit.

Das neoklassizistische Teatro Massimo, erbaut Ende des 19. Jahrhunderts, ist Italiens größtes und Europas drittgrößtes Opernhaus. Der kunstvoll gestaltete Theaterraum bietet Platz für 3200 Gäste. Als das Teatro Massimo Ende des 20. Jahrhunderts wegen baulicher Mängel und umfangreicher Sanierungsarbeiten über zwei Jahrzehnte geschlossen war, diente das Teatro Politeama als Ersatzbühne. Heute finden hier Konzerte und Ballettaufführungen statt.

Palermos größte Parkanlage ist der Parco della Favorita am Fuß des Monte Pellegrino, der 1798 von König Ferdinand III. angelegt wurde. Heute ist der Park ein öffentlicher Volkspark mit Tennis- und Fußballplätzen und einer Pferderennbahn. Ende des 18. Jahrhunderts wurde auch derBotanische Garten angelegt, in dem Goethenach der „Urpflanze“ suchte. Er beherbergt heute über 12.000 Pflanzenarten. Neben dem Botanischen Garten, der zum Botanischen Institut der Universität gehört, befindet sich die Villa Giulia, ein geometrisch angelegter Park mit Brunnen und Sonnenuhr. Im Giardino Garibaldi, einem kleinen Park vor dem Palazzo Chiaramonte, wachsen die größten Feigenbäume Europas. Vom Normannenpalast aus liegt Richtung Universität derParco d’Orleans, Richtung Dom die palmenreiche Parkanlage Villa Bonanno mit den Resten römischer Häuser.

Ficus macrophylla im Giardino Garibaldi

Bahnhof Palermo Centrale

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