Nationalpark Gran Paradiso

Der Nationalpark Gran Paradiso wurde 1922 als erster Nationalpark in Italien eingerichtet. Er liegt in den Regionen desAostatals und Piemonts und erstreckt sich über eine Fläche von 70.318 Hektar, die zumeist bergig ist. Im Westen besteht auf einer Länge von etwa 14 km eine gemeinsame Grenze zum französischen Nationalpark Vanoise. Der Park war – damals noch als königlich italienisches Jagdreservat – das Gebiet, in dem die letzten, ansonsten im gesamten Alpenbogen ausgerotteten Alpensteinböcke überlebt haben – analog dem Wisent im polnischen Nationalpark Białowieża.

In der Mitte des Nationalparks befindet sich der Gipfel des Gran Paradiso, mit 4061 m Höhe. Im Jahr 2006 wurde dem Gran-Paradiso-Nationalpark vom Europarat das Europäische Diplom für geschützte Gebiete verliehen.

Klima:

Unter den hochalpinen Regionen gilt die Region um den Gran Paradiso als die wärmste im gesamten Alpenraum. Die Schneegrenze erreicht eine Höhe von ca. 3.500 m, die Fläche ist nur gering vergletschert.

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 Gran_Paradiso

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