Nardò

Nardò ist ein Ort in der süditalienischen Region Apulien. Nardò hat 31.431 Einwohner (Stand 31. Dezember 2017). Es liegt in der Provinz Lecce.


Geographie:

Die Gemeinde Nardò liegt im Nordwesten der Provinz von Lecce und erstreckt sich über eine Fläche von 190 km². Die Stadt befindet sich auf der ionischen Seite des Tavoliere Salentino, an der nördlichen Grenze der gleichnamigen Serre. Der nördliche Teil beinet sich in der Terra d’Arneo oder auf dem Teil der Halbinsel Salento. Der Küstenstreifen der Stadt erstreckt sich über 22 km und umfasst die Badeorte Santa Maria al Bagno, Santa Caterina und Sant’Isidoro. Auf dem Stadtgebiet befinden sich einige Naturschutzgebiete, darunter Porto Selvaggio und Palude del Capitano. Die Küste ist felsig und zerklüftet mit Pinienwäldern bewachsen. Hinzu kommt noch mediterranen Macchia und Feuchtgebiete.


Klima:


Geschichte:

Die Römer eroberten Nardò 269 v. Chr. Nach dem Fall des Weströmischen Reichs nahmen wechselnd das Byzantinische und das Langobardische Reich die Stadt in Besitz. 1055 begann die Normannenherrschaft.


Sehenswürdigkeiten:

  • Piazza Salandra: zentraler Stadtplatz von Nardò.
  • Kathedrale von Nardò: erbaut um 1000 und die Fassade wurde im 18. Jahrhundert erreichtet, das Innere ist mit gotischen und romanischen Kunstwerken ausgestattet.
  • San Domenico: erbaut zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert. Barocke Kirchenfassade mit viel Stuck.
  • Chiesa del Carmine mit Kirchenportal aus der Renaissance.
  • San Cosimo (1618)
  • Tempel der Osanna (1603)