Monti Lessini

Die Lessinischen Alpen gehören zu den norditalienischen Voralpen der Provinz Verona. Das Gebirge erstreckt sich zwischen Verona, Trento und Vicenza. Ein Teil des Territoriums gehört zum Parco Naturale Regionale della Lessinia.

Geographie:

Im Norden wird das Gebirge vom wilden Valle dei Ronchi und der majestätischen Carega-Gruppe begrenzt. Im Osten bildet das Val Leogra die Grenze. Der Etsch und die Veroneser Ebene bilden die Südgrenze, während das Val Lagarina die Westgrenze ist. Im Gebirge selbst findet man Almen und viele Täler vor. Die Berglandschaft reicht weit in die Veroneser Ebene hinein. Ausgehend vom Westen nach Osten findet man das Val Fumane, Marano und Negrar vor, die zusammen eine historische und geographische Einheit bilden, nämlich die Valpolicella. Zudem sind die Täler Valpantena, Squaranto, Mezzane, Illasi und die Täler Tramigna, Alpine, Chiampo und Agno. Im Westen reichen die Bergspitzen bis auf 1500 m und 1800 m. Die Cagera-Gruppe, im Nordosten, überschreiten eine Höhe von 2200 m. Die mittlere Erhebung liegt zwischen 1000 m und 1300 m. 


Kulturelle Zentren:

Erbezzo:

Erbezzo ist eine nordostitalienische Gemeinde (comune) mit 720 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) in der Provinz Verona in Venetien. Die Gemeinde liegt etwa 22,5 Kilometer nördlich von Verona im Valpantena, gehört zur Comunità montana della Lessinia und grenzt an das Trentino. Sehenswert ist die Chiesa parrocchiale, Alberi monumentali und Santo Collegato.

Giazza:

Ljetzan (italienisch Giazza) ist ein sehr kleiner Ort (113 Einwohner im Jahr 2001) auf 758 m Meereshöhe in der Provinz Verona (Italien). Es handelt sich um den geschrumpften Rest einer ehemals größeren deutschen Sprachinsel in italienischer Umgebung. Die Entfernung zum geschlossenen deutschen Sprachraum (Südgrenze Südtirols) beträgt etwa 60 km Luftlinie, mit Auto mehr als doppelt so weit. Nur noch wenige alte Leute sprechen den Zimbrischgenannten Dialekt (Jahr 2010), der ein altes Bairisch mit italienischen Einflüssen darstellt. In Lietzan befindet sich das Ethnografische Museum der Zimbern (Zimbarn). Alljährlich wird am 23. Juni das aus heidnischen Wurzeln hervorgegangene Feuerfest (italienisch: festa del fuoco,zimbrisch: Waur Lietzan). Weiters werden das Fest des Hl. Jakobus des Älteren (25. Juli) und Mariä Himmelfahrt (15. August) feierlich begangen.

Molina:

Der Ort Molina di Fumane liegt in der Provinz Verona und ist bekannt für den Parco delle Cascata, mit seinem Wasserfällen. Molina ist eines der klassischen Steindörfer der Lessinischen Alpen. Berühmt ist Molina auch für seine Mühlen und Kirschplantagen. Der Bau der Kirche fand von 1904-1910 statt. Der Architekt war Flaminio Fraccaroli. Der Glockenturm steht vor der heutigen Kirche und ist aus den Stein der Lessinischen Alpen erbaut. Im Jahr 1915 wurde die Kirche von Kardinal Bartolomeo Bacilieri geweiht.


Naturlandschaften und -monumente:

Monte Pastello:

Der Monte Pastello ist ein 1128 m hoher Berg in den Lessinischen Alpen. Er liegt in der Provinz Verona und ist Teil der Venezianischen Alpen.

Im Dunst erhebt sich der Monte Pastello

Parco delle Cascate:

Der Naturpark bildet ein botanisches Wunder und beherbergt eine große Anzahl von Wasserfällen. Neben den Wasserfällen bildeten die Zuflüsse des Fumane ein weites Schwemmland mit geologischen Formationen. Auch eine Höhle aus prähistorischen Zeiten ist zu besuchen. Neben Wasserfällen gibt es auch einige Höhlen.

Parco naturale regionale della Lessinia:

Der Park befindet sich im nördlichen Teil der Provinz Verona. Der Park liegt auf einer ungefähren Höhe von 1200 m und schließt viele Gipfel mit ein. Der Park erstreckt sich zwischen zwei Gemeinden in der Provinz Vicenza und Verona und umfasst auch einige Talorte. Im Park befinden sich keine Oberflächengewässer, dass liegt am Karstgestein der Berge. Das Naturschutzgebiet umfasst alles Veroneser Berge, mit Ausnahme des Monte Baldo.

Ponte di Veja:

Die Ponte di Veja (deutsch Brücke der Veja) ist ein in den italienischen Monti Lessini bei Giare di Sant’Anna d’Alfaedo in Venetiengelegenes Felsentor. Die Ponte di Veja entstand vor circa 120.000 bis 80.000 Jahren beim Einsturz einer großen Karsthöhle, deren Eingangsbereich als bogenförmige Gesteinsformation stehen blieb. An dem sich im Südwesten der Brücke anschließenden Talkessel und den dort liegenden Felsblöcken aus der Höhlendecke lassen sich die Ausmaße der einstigen Höhle noch heute erahnen.


Erbezzo