Moniga del Garda

Moniga del Garda ist eine italienische Gemeinde mit 2471 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012) in der Provinz Brescia in der Lombardei.

Geographie:

Moniga del Garda liegt am Südwestufer desGardasees. Die Nachbargemeinden sindBardolino (VR), Garda (VR), Manerba del Garda,Polpenazze del Garda, Puegnago sul Garda,San Felice del Benaco, Soiano del Lago. Das mittelalterliche Städtchen ist noch heute von den Ringmauern seiner Burg umschlossen und blickt auf die sanften Hügel der Valténesi. Ringsum erstreckt sich die faszinierende Landschaft des südlichen Gardasees. In den ausgedehnten Weinbergen von Moniga werden bekannte Weine angebaut, wie der Rosato, Rosso di Moniga und Chiaretto. Die Olivenhain, die Zypressen, Lorbeerbäume und Oleander unterstreichen die chromatischen Töne der wunderschönen Landschaft.

Klima:

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6°C10°C15°C20°C22°C26°C30°C28°C25°C19°C13°C8°C
0°C1°C5°C9°C12°C15°C18°C17°C15°C10°C6°C2°C

Geschichte: 

Der Ort war schon in der ersten Hälfte der Bronzezeit (21 . – 19 Jh. v. Chr.) besiedelt, wie die Pfahlbautenreste am Seeufer neben dem Hafen beweisen. Der Ortsname geht vermutlich auf eine antike, der Götting Diana Munichia gewidmete Kulturstätte zurück. Das Städtchen war sicher in der römischen Epoche ein wichtiges Zentrum, weil es sich an der Via Gallica befand und eine wichtige Verbindung zwischen den Gebieten von Brescia und Verona darstellte. Unter den zahlreichen römischen Resten erinnern wir an einen Altar mit Epigraph des 4. – 5. Jh., der 1980 entdeckt wurde. Während der hochmittelalterliche Epoche hing Moniga von einem veronesischen Kloster ab. Im 12. Jh. ging der Ort an die Republik Venedig über und blieb unter ihrer Herrschaft bis zu ihrem Verfall. Moniga del Garda ist heute ein modernes Zentrum und die Hotels, Zeltplätze und typischen Gäste aufzunehmen und die lokale Küche bietet Spezialitäten mit Forellen, Aal und Blaufelchen an.

Sehenswürdigkeiten: 

Mit seinem malerischen Hafen und zahlreichen Campingplätzen und Ferienanlagen ist der Ort ein beliebtes Urlaubsziel. Der Ort verfügt über einen modernen Jachthafen und der kleine Hafen ist dem Schiffslinienverkehr angeschlossen. Die mittelalterliche Burg ist eine der wichtigsten Wehrbauten der Valténesi. Sie hat sich sehr gut erhalten und greift die Struktur des römischen Castrum auf. Zinnengekrönte Mauern und runde Türme charakterstieren die rechteckige Burganlage; auf dem Eingangsbogen erhebt sich der mächtige, viereckige Wachturm des 15 Jh., der auch als Glockenstuhl dient. Die inneren Räume wohnt und waren im Mittelalter ein sicherer Schutz. An der Seestraße erhebt sich die kleine Kirche Santa Maria della Neve (14. Jh.), die eine Vorhalle des 16. Jh. und ein Basrelief des 10. Jh. aufweist. In herrlicher Panoramalage befindet sich die kleine romanische Kirche San Sivino. Neben der Burg erhebt sich die Pfarrkirche San Martino (15 Jh.) mit einer eleganten Fassade. Die Villa Bertanzi (früher Brunati) ist ein Gebäude aus dem 16. Jh. und ist von einer Fassade mit Laubengang und einem Park gekennzeichnet. Das Innere birgt schöne Gemälde der modernen venezianischen Schule, die der Historiker P. G. Molmenti gesammelt hat.

Burg

San Martino

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Innenraum der Pfarrkirche San Marino

 

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