Italien Klima

Das Klima Italiens ist subtropisch mit teilweise sehr deutlichen Unterschieden in den verschieden Regionen. Norditalien wird von den Alpen und dem toskanisch-emilianischen Apennin umsäumt, wodurch der Einfluss des Mittelmeeres auf das Klima eingeschränkt ist. Die Winter sind kühl, in den Städten der Po-Ebene kommt es mitunter zu leichtem Frost, gelegentlich zu Schneefällen; die Sommer sind lang und heiß , die Luftfeuchtigkeit ist hoch. Mittelitalien hat durch den Einfluss des Mittelmeeres etwas mildere Winter und trockene, warme bis heiße Sommer. Der Süden und die italienischen Inseln haben ein nahezu ganzjährig warmes, mediterranes Klima. Im Winter sind Tagestemperaturen von 10-15°C üblich, im Sommer kann es sehr heiß werden, oftmals werden Temperaturen von über 40°C erreicht. Aufgrund von geringen Niederschlagsmengen in den Sommermonaten sind Dürreperioden ein häufiges Problem indieser Region. In den Alpen und im Apennin herrscht aufgrund der großen Höhen ein meist kaltes Gebirgsklima, die Sommer fallen dort hingegen mild aus. Auf der Pala di San Martino im Trentino wurde im Dezember 2010 mit -48,3 °C ein neuer italienischer Kälterekord gemessen. Die Höchsttemperatur von 48,5 °C wurde am 10. August 1999 an der Wetterstation Catenanuova in der Provinz Enna auf Sizilien festgestellt. Dies ist zugleich die höchste bisher in Europa registrierte Temperatur.

Klimazonen:

Klima nach Städten:

Sonnenstunden:

Wetterextreme:

Klima nach Regionen:

Norditalien (Oberitalien):

Ganz Oberitalien liegt Inder subtropischen-gemäßigten Übergangszone, wobei in der Po-Ebene dank ihrer Abschirmung durch Alpen und Apennin sogar eine gewisse Kontinentalität mit heißen Sommern und kalten Wintern zu verzeichnen ist. Hier muss man das ganze Jahr über Regen rechnen. Schneien kann es von Dezember bis Februar. In Mailand und Bozen kann die Temperatur bis – 14°C und tiefer fallen. Dagegen sind in den Städten in der Ebene sommerlich Höchstwerte von mehr als 35°C keine Seltenheit.

Aostatal

Friaul-Julisch-Venetien

Ligurien

Lombardei

Piemont

Trentino-Südtirol 

Veneto

Gardasee 

Mittelitalien:

Ausgesprochen mediterranes Klima mit heißen, trockenen Sommern sowie feuchten, milden Wintern herrscht in Mittelitalien. Mit winterlichen Frösten ist an der Küste kaum, in den Hochlagen des Apennin jedoch öfter zu rechnen. Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, erhält die Westküste am Tyrrhenischen Meer wesentlich mehr Niederschläge als die Adriaküste. Der Hochsommer ist vor allem in den Städten Mittelitaliens ausgesprochen unangenehm heiß. In Florenz können Temperaturen 40°C erreich und in Rom den ganzen Juli und August fast nie unter 30°C.

Emilia Romganga

Marken

Toskana 

Umbrien 

Latium und Rom:

Im Sommer kann es im Latium sehr heiß werden und unangenehm. Vor allem in den Sieben Hügeln kann es oft mal zu Hitzewellen kommen, wo nur noch eine Abkühlung am Meer, am Lago di Bracciano oder an den Brunnen möglich ist. Denn mit durchschnittlich 2 oder 3 Regentagen im Monat Juli und August ist dies sehr Trocken. Im Winter kommt es selten unter 0°C und ab Ende Februar fangen die ersten Pflanzen an zu blühen.

Latium

Roma

Süditalien:

Heiße Sommer und überraschend kühle Wintereinbrüche sind charakteristisch für das Klima in Süditalien und auf den Inseln. Die sommerlichen Höchstwerte übersteigen nicht selten die 40°C-Marke. Allerdings ist es meist eine eher trockene Hitze.

Abruzzen 

Apulien 

Basilicata

Kalabrien

Kampanien 

Molise

Sizilien, Sardinien und Archipele:

Sizilien liegt im Regenschatten der Gebirge und bekommt in Hochsommer heiße Winde von der Sahara. Sizilien hat bis auf einige Gegenden ein sehr gemäßigt-arides Klima und es kommt nicht selten zu Waldbränden. Die Winter sind sehr mild und nicht selten manchmal warm.

Sardinien ist eine der trockensten Region in Italien, im Sommer kommt es nicht selten zu Dürren und die Temperaturen können leicht mal 40 °C erreichen. Im Winter ist es mild, kann aber äußerst stürmisch werden.

Sardinien 

Sizilien

Pelagischen Inseln

Toskanischer Archipel

Republiken in Italien:

San Marino liegt am Rande der Apennin und hat ein mildes Klima, die Temperaturen sind im Sommer  meist zwischen 28 – 36°C und ist für manche Einwohner der Po-Tiefebene ein Fluchtort. Nicht weit entfernt liegt die Adriaküste.

Im  Vatikan herrscht das selbe Klima wie im Rom.

Auf Malta herrscht subtropisches, trockenes Mittelmeerklima. Dieses ausgeglichene Seeklima ist von milden, feuchten Wintern und trockenen, warmen, aber nicht übermäßig heißen, Sommern geprägt. Die jährliche Niederschlagssumme beträgt auf den Inseln gut 550 Millimeter, wobei der geringste Niederschlag mit gegen Null tendierenden Werten im Sommer – speziell im Juni und Juli – und der meiste im Winter zu verzeichnen ist.

Malta

San Marino 

Vatikan-Stadt

Adria und Riviera: 

An den Küsten der Toskana ,Ligurien, Venetos, Friaul-Julisch-Venetien, der Marken  und der Emilia Romganga herrscht in der Regel ein subtropisches Klima. Die Sommer sind praktisch regenlos, oft herrscht monatelange Trockenheit. Allerdings sinken die winterlichen Tiefstwerte an der Küste nur selten unter den Gefrierpunkt und am Wasser wird es nicht so unerträglich heiß wie im Landesinneren.

Vergleich:

Höchstwerte Juli/August:

Bologna: 27 – 40°C

Ravenna: 25°C – 36°C

 

Florenz: 28 – 41°C

Pisa: 27°C – 35°C

 

Verona: 27°C – 37°C

Venezia: 24°C – 35°C

 

 Klimatabellen:

-5°C – 9°C:

-5-4-3-2-10123456789

 10°C – 24°C:

101112131415161718192021222324

25°C – 39°C:

252627282930313233343536373839

40°C – 49°C:

40414243444546474849

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