Iglesiente

Das Iglesiente ist ein schroffes Küstengebirge, das sich westlich der Campidano-Ebene befindet und bis zum Golf von Cagliari reicht. Schon in der Antike war das Gebirge bekannt für sein Metallvorkommen. Im 19. Jh. kam es zu einem exzessiven Abbau von Blei, Zink, und Silber. Heute sind die Minen und Bergwerke zum Großteil verlassen und bilden bizarre Industriedenkmäler. Das Iglesiente ist eine uralte Gebirgslandschaft, die durch Auffüllung der Erdkruste entstanden ist und neben Braunkohle, Granit und Basalt, die verschiedenste Erze beherbergt, darunter zählen vor allem Blei und Zink, aber auch Eisen, Silber, Anthrazit, Antimon und Magnesium. Zur bekanntesten Bergbausiedlung zählt Montevecchio am Weg zur Costa Verde. Die zentrale Stadt ist Iglesias. Das Gebirge ist touristisch noch sehr unbekannt. Die Strände der Iglesiente sind großteils einsam und weit entfernt von touristischen Attraktionen und Ziele. Dabei gehören die Küsten der Iglesiente zu den schönste der Insel, allen voran die herrliche Costa Verde. Die Küstenlandschaft besteht aus schroffen Klippen und weiten Sanddünen.


Geographie und Landschaft:

Das Iglesiente ist ein recht niedriges Gebirge im Südwesten Sardiniens. Das Gebirge besteht aus Urgestein, das vor ungefähr 500 Mio. Jahren entstanden ist. Geologisch gesehen, gehört das Gebiet zur ältesten Landmasse Italiens und besteht in erster Linie aus Granit und Schiefer. Die Inseln San Pietro und Sant’Antioco werden dagegen aus oligozänem und miozänem Eruptivgestein aufgebuat. Im Inneren des Gebietes befinden sich üppige Wälder, in denen viele Tiere Zuflucht finden. An der Küste erstreckt sich Sümpfe.

San Pietro:

Die Insel S. Pietro ragt mit 130 m hohen Klippen aus dem Meer. Die Küste ist von den anbrandenden Wellen stark erodiert worden, dadurch entstanden viele Grotten. Besonders interessant ist die Vegetation. An den wenigen Stränden wächst der Phönizische Wacholder, Mannstreu, die Meeresnarzisse, Zartes Guachhiel und viele Orchideen. In der Grotte del Bue Marino im Südwesten der Insel kann man noch der selten gewordenen Mönchsrobbe begegnen. Der einzige Thunfischhafen befindet sich in Carloforte.

Sant’Antioco:

Diese Insel besteh zum Großteil aus vulkanischem Gestein. Nur die Ostküste befindet sich in ein Gebiet, das aus Kalk aufgebaut ist. Auf der Insel leben Wildkaninchen.


Klima:

Klimatabelle der Stadt Carloforte:

Klimatabelle der Stadt Iglesias: