Gemona del Friuli

Gemona del Friuli (furlanisch Glemone, slowenisch Humin, deutsch Klemaun) ist eine italienische Gemeinde mit 10.964 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015).

Geographie:

Gemona del Friuli liegt am Lauf des Tagliamento, nördlich von Udine und am südlichen Ausgang des Kanaltals. Der Ort breitet sich am Fuße eines mächtigen Berges aus.

Klima:

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7°C8°C12°C16°C21°C24°C27°C26°C23°C18°C12°C7°C
0°C0°C4°C7°C11°C15°C17°C16°C13°C9°C5°C1°C

Geschichte:

Im Mittelalter war Gemona selbständige Kommune unter der Oberherrschaft des Patriarchen von Aquileia. Seit 1420 gehörte es zu Venedig.

Erdbeben:

Am 6. Mai 1976 wurde Friaul, das in einem erdbebengefährdeten Gebiet liegt, von einem schweren Erdbeben heimgesucht, dessen Epizentrum in der Nähe von Gemona gelegen war. Es erreichte einen Wert von 6,5 auf der Richterskala und es starben 965 Menschen. Gemona und die Nachbargemeinden Venzone und Osoppo wurden schwer zerstört. Vom berühmten Dom Santa Maria Assunta (Heilige Maria Himmelfahrt) stürzte das rechte Seitenschiff und der Campanile ein. Mittlerweile wurde alles so gut wie möglich wieder aufgebaut, auch der Campanile (Glockenturm). Im Dom stehen seit dem Erdbeben die Säulen etwas schief.

Sehenswürdigkeiten:

  • Gemona besitzt eine schöne Altstadt
  • Dom Santa Maria Assunta: Bemerkenswertes sakrales Bauwerk ist der Dom Santa Maria Assunta. Im 13. Jahrhundert begonnen, wurde der Dom 1337 geweiht. An der Fassade befinden sich bemerkenswerte romanische Plastiken. Rechts vom Portal der überdimensionale Christophorus.

 


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