Fucecchio

Fucecchio ist eine Gemeinde mit 23.403 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) in der Metropolitanstadt Florenz in der italienischen Region Toskana.

Geographie:

Lage:

Fucecchio liegt etwa 40 km westlich der Provinz- und Regionalhauptstadt Florenz im unteren Arnotal, an der Grenze zu den Provinzen Pisa, Lucca und Pistoia.

Landschaften:

Mit Ausnahme des Ortsteils San Pierino liegt Fucecchio auf der rechten Arnoseite. Im Norden grenzt die Gemeinde an die Hügelkette der Cerbaie (Riserva naturale Montefalcone) und den Padule di Fucecchio (größtes Sumpfgebiet Italiens), der das Arnotal mit dem Valdinievole verbindet. Das nach der Gemeinde benannte Naturreservat Padule di Fucecchio, von dem jedoch der größte Teil auf dem Gebiet von Ponte Buggianese liegt, ist das größte interne Sumpfgebiet Italiens.

Ortsteile:

Zur Fucecchio gehören die Ortsteile (frazioni) Le Vedute, Massarella, Pinete, Ponte a Cappiano, Querce, San Pierino und Torre.

Nachbargemeinden:

Die Nachbargemeinden sind Altopascio, Castelfranco di Sotto (PI), Cerreto Guidi, Chiesina Uzzanese (PT), Larciano (PT), Ponte Buggianese (PT), San Miniato (PI) und Santa Croce sull’Arno (PI).

Klima:

Das Klima von Fucecchio ist mediterran mit nassen Wintern und trockenen Sommern. Die Temperaturen liegen im Winter untertags über +10°C und sinken in der Nacht auf +3°C, strenger Frost ist selten. Die Sommer sind sehr heiß und lang. Das Klima hat einen kontinentalen Einschlag und wird daher auch als submediterran eingestuft.

Sehenswürdigkeiten:

Abbazia di San Salvatore:

Die Abtei liegt neben der Collegiata di San Giovanni Battista. Der Ursprung liegt in einer Abtei, die von der Familie Cadolingi Ende des 10. Jahrhunderts als Benediktinerkloster gegründet worden war. Im Jahre 1068 kam sie an Giovanni Gualberto, Gründer des Vallombrosanerordens, und wurde zu Beginn des 12. Jahrhunderts an der heutigen Stelle neu errichtet. Heute gehört die Abtei zum Klarissenorden.

Chiesa di Santa Maria delle Vedute:

Barocke Kirche mit einem Kuppelfresko von Francesco Salvetti.

Collegiata di San Giovanni Battista:

Collegiata di San Giovanni Battista – Die einschiffige Kollegiatkirche im Stadtzentrum ist seit dem Ende des 11. Jahrhunderts bezeugt. Zu Ende des 18. Jahrhunderts wurde sie in klassizistischem Stil umgebaut und mit der heute vorhandenen, unvollendeten Fassade versehen.

Palazzo del Podestà:

Der Palazzo del Podestà an der Piazza Vittorio Veneto stammt aus dem 14. Jahrhundert.

Villa Corsini:

Villa Corsini – Das Gebäude beherbergt das städtische Museum mit naturkundlichen und archäologischen Sammlungen, sowie Kunstwerken, die zum Teil aus der Kollegiatkirche stammen.

Weiter Sehenswürdigkeiten:

  • Oratorio della Madonna della Ferruzza (15. Jahrhundert)