Ferrareser Adriaküste und Hinterland

Schon immer bestimmte das „Wasser“ das Geschieht dieser weiten Flur, heute sind es die Flüsse Reno und Po. Hier verzweigt sich der Po, in ein vielarmiges Delta. In den Tälern von Campotto, Bassarone und S. Agata haben sich die einstmaligen großen Ferrareser Sümpfe erhalten können. Viele Vogelarten und Wasserpflanzen sind in diesen Lagunen heimisch.


Ferrara:

Wenn das Bunkers‘ Festival im Sommer in jeden Winkel der Stadt musikalische Klänge trägt, erwacht das sonst so verschlafene Renaissance-Städtchen Ferrara, die ehemalige Hauptbastion der legendären Este, aus seinem Dornröschenschlaf.

(→Ferrara)


Argenta:

Inmitten der urbar gemachten Umgebung Ferraras, südwestlich der Valli di Comacchio, breitet sich das große Industrie- und Handelszentrum Argenta mit 23.000 Einwohnern aus, das seinen Namen einer der bestorganisierten Naturschutzoasen gegeben hat. Die Stadt wurde im 6. Jh. von einem Bischof aus Ravenna gegründet. Während des 2. Weltkriegs hat das historische Zentrum eine Unzahl von Schäden erlitten und wurde inzwischen zum Teil wiederaufgebaut.

Sehenswürdigkeiten:

Im ehemaligen Dominikanerkloster in die Pinacoteca Comunale untergebracht.

Eine in südwestlicher Richtung verlaufende Straße bringt den Besucher nach 1 km zur antiken Piere di S. Giorgio, die einen Mosaikboden, einen Altar aus dem 6. Jh. und ein Portal aus dem 12. Jh. beherbergt.

Umgebung:

4 km weiter liegt Campotto am rechten Ufer des Flusses Reno. Das restaurierte ländliche Gebäude des Casino di Campotto enthält ein modernes naturhistorisches Museum (Centro di Documentazione Storico-Naturalistica delle Valli di Agenda e Marmorta).

Vom Parkplatz des Centro Visite führen Wanderwege (2 ½ h) in die Naturschutzzone des Po-Deltas und gewähren Einblick in die Tier- und Pflanzenwelt der Ferrareser Sümpfe. Strecken von hohen Schwierigkeitsgrad bleiben von Januar bis März und im Juli gesperrt. Man kann Fahrräder ausleihen oder an Führungen teilnehmen.

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Campotto


Comacchio:

Die 21.300 Einwohner Comacchios leben nur 3 cm ü. NN. Ariosi charakterisiert die Stadt als einen Ort, „ch’in mezzo alle pioscose paludi del Po teme ambe le foci“ (der, inmitten der fischreichen Sümpfe, beide Po-Mündungen fürchtet): ein Wasserland zwischen dem größten Küstensee Italiens, den Valli di Comacchio und der Küstenlinie der Adria. Auf 13 Inseln gebaut, war diese winzige Stadt bis vor 100 Jahren vom Festland vollkommen abgeschnitten. Aufgrund der Kanäle, einige davon als Straßen dienend, kann man sich durchaus mit den Lagunenstädten Chioggia und Venedig verlgeichen. Ihre jahrhundertelange Bedeutung verdankt Comacchio neben der strategischen Lage aus der Produktion des wertvollen Salzes und dem Fischfang. So hatten die Bewohner bei den Handesvereinbarungen zwischen Ferrara, Ravenna und Venedig stets ein Wörtchen mitzureden.

Sehenswürdigkeiten:

  • Kathedrale di S. Cassiano
  • Torre Campanaria
  • Loggia dei Mercanti
  • Loggi dei Grano
  • Torre dell’Orologia
  • Ponte degli Sbirri
  • Chiesa di S. Rosario
  • Pescheria
  • S. Maria di Cappuccini
  • Trepponti

Umgebung:

Längst des Argine Agosta schlängelt sich ein Wanderweg durch die Landschaft, der auf einer Seite den Blick auf die Salinen und Täler, auf der anderen Seite auf die urbare gemachte Gegend um Mezzano und Mantello freigibt. Vor der Ortschaft Anita biegt man rechts in Richtung S. Alberto ein. Hier, inmitten der Riserva Fossa di Porto, liegt die Halbinsel Oasi Lipu di Boscoforte, auf der seltene Vogelarten nisten. Auf dem landwirtschaftlichen Betreib Rifugio di Valle Prato Pozzo kann man Fahrräder entliehen und an Exkursionen zu Pferd teilnehmen.

4 km von Comacchio entfernt erstreckt sich die Area Archeologica di Spina, eine der bedeuteten etruskischen Niederlassungen in Padanien, gegründet im 6. Jh. v. Chr. 3,5 km von der Adria entfernt, diente Spina seinerzeit dem Warenaustausch zwischen dem Binnenland und den Küstenorten Süditaliens und Griechenlands. Die Ausgrabungen in der  6 ha großen Ansiedlung sind noch im Gange. In einer ausgedehnten Nekropole in den Tälern der ausgetrockneten Flüsse Trebba und Pega konnten fast 4000 Gräber offengelegt werden. Die wertvollen Funde werden heute im Museo Archeologico Nazionale di Ferrara im Palazzo Ludovico II. Moro aufbewahrt.

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Strände von Comacchio:

Sieben Badestände sind es, die sich südlich des Po-Deltas auf 25 km sandiger Küste verteilen. Hier beginnt die lange Adriatische Küste der Emilia-Romagna. Wohltuend ist es, dass die Ortschaften der Ferrareser Umgebung bei weitem nicht so überlaufen sind wie Rimini oder Riccione. Trotzdem sind alle Badeorte mit gutem Service und zahlreichen Unterbringungsmöglichkeiten auf den Tourismus vorbereitet.

Lido di Spina:

Lido di Spina liegt nahe der Reno-Mündung. Hier sollte man die Villa Museo des Malers Remo Brindisi besuchen. Das Gebäude im Bauhaus-Stil birgt, außer Brindisis Werken, auch Bilder von Dalí, Fontana, Picasso, Modigliani, De Chirico, Morandi und Guttuso.

Lido degli Estensi:

In nördlicher Richtung folgt Lido degli Estensi, ein in der Nachkriegszeit entstandener Badeort, in dem die Herzöge der Este eine Sommerresidenz, die Villa delle Casette, besaßen. Mit seinem nobeln Einkaufs- und Vergnügungszentrum auf der Viele Carducci, ist es der mondänste unter den Stränden Ferraras.

Porto Garibaldi:

Der älteste Badeort, Porto Garibaldi, der bis 1919 Magnavacca hieß, änderte seinen Namen in Erinnerung an die Landung Garibaldis am 03.08.1849. Seine Anfänge gehen auf das 18. Jh. zurück.

Lido degli Scacchi:

Lido degli Scacchi entstand in einem Pinienwäldchen, das nach und nach der Bauwut der leerten Jahrzehnte zum Opfer fiel. Besonders geeignet ist dieser Badeort zum Zelten.

Lido di Pomposa:

Ebenfalls zum Zelten geeignet ist der Lido di Pomposa, etwa 20 km von der gleichnamigen Abtei entfernt, der über 3 km Sandstrand verfügt (Vorsicht Mücken!).

Lido delle Nazioni:

Unweit davon erstreckt sich der Lido delle Nazioni. Auf dem 200 ha großen Stausee können alle Arten von Wassersport betreiben werden.

Lido di Volano:

Der nördlichste Badeort ist Lido di Volant, der zwar dem Touristen weniger Service bietet als eine Konkurrenten im Süden, aber für Erholungsbedürftigen und Naturfreunde sehr geeignet ist.

Umgebung des Lido di Volano:

Durch die Gewässer des Valle Bertuzzi abgeschirmt, grenzt er, unweit vom Bosch di Mesola, an die Riserva Naturale Po di Volant. Diesem Küstenstrich blieb vergönnt, worauf andere heute verzichten müssen: Der Mittelmeer-Niederwald erreicht hier das Meer.

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Valli di Comacchio:

Um zu Fuß oder in einem Boot an Führungen in die Valli di Comacchio teilzunehmen, melde man sich be idem Consorzio Valli di Comacchio an. Im Casone di Fock unterhlt der Consorzio ein Dokumentationszentrum und einige Aalzuchtbecken. Man darf Comacchio nicht verlassen, ohne die Anguilla marinata (saurer Aal) und den capitone (großer Aal) gekostet zu haben. Die Tradition des Fischfangs macht Comacchio zum weitaus bedeutendsten Fischmarkt der Emilia-Romagna. Ein weitere Spezialität der Umgebung Comacchios sind, so sonderbar es klingen mag – die vini del Bosch Eliceo. Auf den Sanddünen im Rücken der Küste zwischen Comacchio und Porto Garibaldi baut man seit Jahrhunderten eine, von den Bewohnern Uva d’Oro genannte, besondere Rebsorte an. Aus den Trauben klettern die Comaccheser einen dem Lambrusco ähnelnden trockene, dabei aber süffigen Rotwein.

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Pomposa und Codigoro:

Das außergewöhnliche Monument der Abtei von Pomposa an der Straka Romeo SS 309 verblüfft schon seit 1000 Jahren den Pilger und Reisenden. Ungeachtet der täglichen Belagerung durch Scharen von Touristen, Souvenirstände und Eisverkäufer löst die Abtei, vor allem dann Wochentagen, zu ungewöhnlichen Tageszeiten oder in der Vor- oder Nachsaison Ergriffenheit aus.

Sehenswürdigkeiten:

  • Scariolante-Denkmal (Monumento allo Scariolante); ein Denkmal, das den Arbeitern gewidmet ist, die an den Trockenlegungsunternehmungen teilgenommen hatten.
  • Bischofspalast; ein Palast an der Riviera Cavailotti, der wichtigsten Straße der Stadt, der während der Glanzzeit der Abtei von Pomposa entstanden war und im 18. Jahrhundert im venezianischen Stil restauriert wurde.
  • Schleuse von Agrifoglio (Chiavica di Agrifoglio), älteste Schleuse im Flachland der Provinz Ferrara.

 


Ferrareser Po-Delta:

Auf der SS Romeo ist man von Pmposa aus nach ungefähr 10 km in Mesola am Po-Arm von Goro, der die Grenze der Emilia-Raomgan zur Region Veneto bildet.

Mesola:

Beherrscht wird der Ort von dem zwischen 1579 bs 1583 unter Bauleitung Giovanni Battista Aleotis als Sommer- und Jagdresidenz des Herzogs Alfonso II. d’Este errichteten Castello di Mesola. Der Castello hat die From einer Festung mit vier Wachtürmen. Heute beherbergt die Burg das Centro di Educazione Ambientale, das Fremdenverkehrsamt und die Stadtbibliothek. Im Süden der Burg erstreckt sich der Gran Bosch della Mesola.

Dünen von Massenzatica:

Dünen von Massenzatica; diese 6…8 Meter hohen fossilen Hügel, die einzeln aus dem flachen Umland herausragen, sind ein beliebter Anlaufpunkt für Naturliebhaber. Die Anhebungen sind ein Überbleibsel eines Dünenstreifens aus dem 2. Jahrtausend v. Chr., als die Meeresküste sich noch weiter westlich befand.

Bosco S. Giustina: 

Bosco S. Giustina; dieser Wald wird von den Einheimischen Fasanara (Fasanerie) genannt, da er ein Überbleibsel des Waldes ist, der der Familie Este zur Fasanenjagd diente.

Goro und Gorino:

Eine sehr empfehlenswerte Tour auf Nebenstraßen führt von Mesola aus über Goro weiter nach Gorino, zwei Fischerdörfchen am Ferrareser Ufer des Po von Goro. Boote und Motorschiffe stehen für Exkursionen ins Delta bereit.

Mündung des Po di Goro:

Bei Gorino ergießt sich der Po di Goro ins Adriatische Meer. Allabendlich laufen die vielen kleinen Fischerbotte aus, um am Morgen mit reicher Beute wieder heimzukehren.

Bosco Mesola:

In der Ortschaft Bosco Mesola, unweit vom Eingang zur Riserva Naturale del Boscone, empfiehlt es sich, die Biotope, Kräuter und Blumen des botanischen Garten des Deltas zu besichtigen.


 

Naturpark Delta del Po:

Polesine wird das Po-Delta mit seinen vielen verzweigtem Flussarmen genannt. Seit alters stehen hier Wasser und Land gegeneinander. In den letzten 350 Jahren ist das Delta 25 km ins Adriatische Meer vorgedrungen. Ferrara, Rovigo, Pomposa und Comacchio, alles Städte, die heute auf dem Land liegen, lagen vormals in unmittelbaren Nähe des Meeres.

Trotz der Probleme des Flusses und der starken Besiedlung gibt es noch Gebiete im Delta, die von hohem naturwissenschaftlichen Interesse sind. Mit dem Gesetz 27 aus dem Jahr 1988 hat die Region Emilia-Romagna den Naturpark Parco Regionale del Delta Po (60.000 ha) eingerichtet. Er teilt sich in Volant-Mesola-Goro, Comacchio Stadt, Valli di Comacchio, Pineta di S. Vitale und Pialassa bei Ravenna, Pieta di Calsse und Salina di Cervia, Campotto di Agenda. Der andere Teil des Deltas untersteht der Region Veneto. Besonders Augenmerk wird auf die in der Po-Ebene ohnehin raren Waldgebiete gelegt.

Gran Bosco della Mesola:

Der Gran Bosco della Mesola (Großer Wald von Mesola) erstreckt sich zwischen den Flussarmen Po di Goro und Po di Volant. Er bedeckt insgesamt eine Fläche von 1058 ha, 220 ha davon bilden ein Reservat, das nur zu Studienzwecken zugänglich ist. Es ist der Rest einer reiseigen Waldfläche, die sich einstmals östlich von Pomposa ausdehnte. Das Ökosystem word von mediterranen Arten wie Stein- und Sommereiche, Esche, Ulme, Silberpappel und Hainbuche bestimmt. In der Grenzregion zum Meer finden sich Schirmpinien und Strandkiefern. Die Fauna besteht aus einigen hundert Hirschen und Damwild, außerdem Hasen, Dachsen, Iltisen, Wieseln und Sumpfschildkröten. Da die Jagd verboten ist, halten sich viele Zug- und Standvogelarten (über 325 Arten) hier auf. Einen Teil des Waldes kann man zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Der Eingang zu dem eindrucksvollen Areal liegt in dem Ort Giliola di Bosco. 

Historische Stätten:

Im Gebiet des Naturparks liegen außerdem bedeutende historische Stätten wie der Castello di Mesola, der alte Stadtkern von Comacchio, die Abtei von Pomposa, die Basilika S. Appolinare in Calsse bei Ravenna und die archäologischen Ausgrabungsffelder der Etruskerstadt Spina.

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Geographie:

Das Umland von Ferrara ist flach, da es in der Po-Ebene liegt. Das größte Gewässer nach der Adria, ist der Valli di Comacchio. Die Stadt Ferrara liegt 9 m ü. NN., während die Seebäder von Comacchio auf Seehöhe liegen. In den verschiedenen Tälern von Campotto, Bassarone und S. Agata haben sich die Ferrareser Sümpfe gut erhalten können. In der Region sind viele Wasserpflanzen und Vogelarten heimisch, besonders in den Lagunen. Ebenso zeichnet sich die Region mit riesigen Salinen aus.


Klima:

Das Klima in der Region ist typisch für das Po-Tiefland. Die Winter sind kalt und die Sommer heiß bzw. sehr heiß und teilweise schwül. Der Niederschlag verteilt sich gleichmäßig über das Jahr. Im Winter herrscht häufig Nebel.

Im Sommer erreichen die Temperaturen leicht 35°C, vor allem im Landesinneren, während die Temperaturen am Küstenstreifen milder ausfallen. Nebenbei herrscht hohe Luftfeuchtigkeit und wird von kurzen aber erigieren Niederschlägen begleitet. Im Winter fallen die Temperaturen oft unter dem Gefrierpunkt in der Nacht, weniger häufig ist der Schnee.

Ferrara:

Das Wetter ist im Winter hauptsächlich kalt und feucht. Trotz häufiger Minustemperaturen und Frost gibt es wegen der Nähe zum Meer selten schneebedeckte Straßen. Die Sommer sind heiß und wegen der hohen Luftfeuchtigkeit (selten unter 70 Prozent) sehr schwül. Gelegentlich gibt es schwere Regenfälle, teilweise auch heftige Stürme. Ab November bis Februar ist es hauptsächlich neblig (Ferrara gehört zusammen mit anderen Städten der Poebene zu den italienischen Städten mit dem meisten durchschnittlichen Nebelaufkommen). Der Frühling ist generell mild und angenehm und lädt dazu ein, die Stadt mit dem Fahrrad zu erkunden.

Jan.
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Sep.
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Dez.
7°C10°C15°C20°C25°C29°C33°C32°C27°C20°C13°C7°C
1°C2°C5°C10°C15°C19°C21°C20°C16°C11°C7°C1°C

Comacchio:

Die Temperaturen sind durch die Nähe zum Meer milder, als im Hinterland.

Jan.
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Mär.
Apr.
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Jul.
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Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
6°C9°C15°C19°C23°C26°C28°C28°C25°C20°C13°C8°C
2°C3°C5°C10°C13°C17°C19°C19°C16°C12°C8°C3°C

Mesola:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
6°C9°C13°C17°C22°C26°C29°C28°C25°C19°C12°C7°C
-1°C1°C3°C6°C10°C14°C16°C16°C14°C9°C4°C0°C

Goro:

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
6°C9°C13°C17°C22°C26°C29°C28°C25°C19°C12°C7°C
-1°C1°C3°C6°C10°C14°C16°C16°C14°C9°C4°C0°C

 

Wassertemperatur:

Die Wassertemperatur schwankt zwischen 10°C im Januar bis 24°C im August.

Jan.
Feb.
Mär.
Apr.
Mai
Jun.
Jul.
Aug.
Sep.
Okt.
Nov.
Dez.
10°C10°C10°C13°C18°C21°C23°C24°C21°C18°C15°C13°C

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/9b/Ferrara_02.jpg/Herbert Ortner

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https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/23/Dune_fossili_massenzatica_14.JPG/1280px-Dune_fossili_massenzatica_14.JPG/Nicola Quririco

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