Chiavari

Chiavari (ligurisch Ciävai) ist eine italienische Gemeinde mit 27.429 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2016) in der Region Ligurien, Provinz Genua (GE).


Geographie:

Der Ort liegt zwischen Rapallo im Norden und Sestri Levante im Süden an der Küste des Golfo Tigullio bei der Mündung des Flusses Entella und der Bahnstrecke Pisa–Genova. Chiavari umfasst eine Fläche von etwa 20 km² und erstreckt sich vor dem Trebbia-Tal bis in eine Höhe von rund 50 m über dem Meeresspiegel.

Nachbargemeinden:

Die Nachbargemeinden sind Zoagli im Norden und Lavagna im Süden. In weiterer Umgebung liegen Rapallo und Nervi im Norden und Sestri Levante und La Spezia im Süden.


Klima:

Die Stadt Chiavari weist ein mildes Mittelmeerklima mit kühlen Wintern und sehr warmen Sommern auf. Das Klima ist außergewöhnlich mild, was typisch für die Region Ligurien ist.


Sehenswürdigkeiten:

  • Basilica dei Fieschi (errichtet 1245–1252 im romanisch-gotischenStil)
  • Kirche S. Maria delle Grazie (eindrucksvolle Portikus, im Mittelaltereine Etappe des Pilgerwegs nach Rom)
  • Rathaus
  • Die Gassen und Bogengänge „portici neri“ in der Altstadt
  • Palazzo Torriglia: Gemäldegalerie genuesische Malerei aus der Zeit zwischen 1600 und 1900
  • Die Ruinen der 1167 erbauten Burg des Grafen von Lavagna
  • Die Ruinen des 1252 erbauten Palazzo dei Fieschi, der 1567 von den Sarazenen weitgehend zerstört wurde