Bosa

Bosa ist eine Stadt mit 8017 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in der Provinz Oristano, im Westen Sardiniens.

Geographie:

Sie liegt etwa zwei Kilometer vom Meer entfernt am Fluss Temo in einem weiten Tal.

Klima:

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6°C6°C8°C10°C14°C18°C20°C21°C18°C15°C11°C8°C

Geschichte:

Das römische Bosa lag ursprünglich weiter stromaufwärts bei einer hypothetischen phönizischen Siedlung in der Nähe der Kirche San Pietro Extramuros. Die römische Stadt gedieh dank des Hafens von Terrida (Bosa Marina), dass der Berg Sa Sea vor dem Mistral schützte. Damals lag die Mündung des Temo vor der Isola Rossa, die noch nicht mit dem Festland verbunden war.

Sehenswürdigkeiten:

Bosa gehört zu den Schönsten Dörfern Italiens. Die Altstadt mit ihren Strassenschluchten und hohen Häusern wird von der Burgruine des „Castello Malaspina“ aus dem 12. Jahrhundert überragt. Das linke Temo-Ufer säumen alte Gerberhäuser, die langsam verfallen und zum Teil noch auf neue Nutzung warten. Neben den Gassen, Kirchen und Plätzen der Stadt ist die etwas außerhalb gelegene Kirche San Pietro Extramuros von 1073 sehenswert.

Olivenhaine und Weinberge prägen das bergige Umland. Der Malvasia di Bosa ist einer der bekanntesten Weine Sardiniens.

In der Nähe von Bosa sind einige der letzten Gänsegeier Sardiniens zu beobachten.

Am Meer liegt der Vorort Bosa Marina, ein beliebter Strand an der sardischen Westküste. Von hier aus fährt im Sommer auf der Bahnstrecke Macomer–Bosa die Schmalspurbahn „Trenino Verde“ als touristisches Angebot.


 

Bosa_Gerberhäuser

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