Auer (Ora)

Auer (italienisch Ora) ist eine Marktgemeindemit 3648 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2015) im Südtiroler Unterland in Italien, etwa 16 km südlich von Bozen.

Geographie:

Auer befindet sich im Unterland, wie ein Abschnitt des Etschtalsim Süden Südtirols von Bozen bis zur Salurner Klause genannt wird. Das Gemeindegebiet, insgesamt 11,82 km² groß, erstreckt sich größtenteils auf der orographisch linken (östlichen) Talseite zwischen Branzoll im Norden und Neumarkt im Süden und überschreitet lediglich im Südwesten Richtung Tramin mit einem kleinen Teilstück die Etsch. Der verbaute Ortskern (220–280 m s.l.m.) liegt hauptsächlich auf einem Schwemmkegeldes Schwarzenbachs, der hier von Osten aus den Fleimstaler Alpen kommend den Talboden erreicht. Während die Gemeinde unmittelbar südlich des Gemeindezentrums am Hügel vonCastelfeder endet und dort an Montan grenzt, dehnt sie sich nordwärts weit Richtung Pfatten und Branzoll aus. Seine höchstgelegenen Punkte erreicht Auer an den das Unterland ostseitig flankierenden Steilhängen des Regglbergs, durch welche die Grenze zur Nachbargemeinde Aldein verläuft.

Klima:

Das Klima ist ein mildes Weinbauklima. Die Winter sind kalt und die Sommer heiß. Der mediterrane Einfluss ist schon stark zu spüren.

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Geschichte:

Auer gehörte bis zum Ende des Ersten Weltkriegs zum Gerichtsbezirk Neumarkt in Tirol und war Teil desBezirks Bozen.

Der Hügel Castelfeder liegt südlich oberhalb zwischen Auer und Montan. Auf ihm finden sich prähistorische, römische und frühmittelalterliche Siedlungsspuren.

Sehenswürdigkeiten:

Große Teile des hangaufwärts gelegenen Ortskerns bestehen aus engen verwinkelten, kopfsteingepflasterten Gassen mit oftmals beidseitig übermannshohen Natursteinmauern.

Kirchen:
  • St. Peter
  • Marienkirche
  • St. Daniel am Kiechelberg

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