Arborea

Die Arborea ist ein Schwemmland im mittleren Westen Sardiniens. Der Fluss Tirso bildet in einer Ebene ein weites Schwemmgebiet. Die Landschaft ist zum Großteil öde und steppenartig. Trotz allen spielt die Landwirtschaft in der Arborea eine wichtige Rolle. Hier wird viel Weinbau betrieben und der Wein Vernaccia erzeugt. Die ausgedehnten Lagunenseen sind fischreich und weisen eine üppige Vogelwelt auf, darunter Flamingos. Das städtische Zentrum des weiten Sumpfgebiets ist die Hafenstadt Oristano. Am Nordrand der Sinis liegt der Sandstrand Is Arenas, an der Westseite gibt es weiße Sandstrände.


Landschaft:

Die Arborea ist eine weite Schwemmebene die vom Fluss Tirso durchflossen wird. An der Küste stößt die flache Dünenhalbinsel Sinis vor und sichte Lagunenseen befinden sich in Küstennähe. Die Landschaft wird unterschieden von den Berg- und Weidehängen der sie umgeben. Der Boden besteht aus Lehm und ermöglicht somit einen fruchtbaren Anbau von Wein- und Obstsorten. Die Küste ist windgepeitscht und von weißen Kalkklippen geprägt. Einst war die Arborea eine weite Sumpflandschaft, allerdings wurden die Sümpfe in den 1920er trockengelegt und in Kulturland umgewandelt. Die Sinis-Halbinsel ist landschaftlich sehr reizvoll und von Dünenstränden geprägt. Auf ihr leben viele Flamingos.

Die Arborea liegt etwa an der Mitte der Westküste Sardiniens und ist eine weitgehend flache Agrarlandschaft, die die breite Campidano-Ebeen hinunter nach Cagliari ankündigt, gleichzeitig einen deutlichen Trennstrich zwischen Nord- und Südsardinien zieht.