2. Tag Colosseum/Spanische Treppe

Circo Massimo:

Die Legende nach soll der Circo Massimo von Tarquinius Priscus, an der Stelle gegründet worden sein, wo der Raub der Sabinerinnen stattfand.

Tatsächlich aber wurde der in erster Linie für Wagenrennen mit Viergespannen konzipierte Circus erstmal 329 v. Chr. als Bauwerk erwähnt. Die Rennbahn war 550 m lang und 80 m breit. Rund 150.000 Zuschauer konnten die Wagenrennen verfolgen. Die Überreste einstiger Bauten stammen aus der Zeit von Kaiser Nero bis Kaiser Trajan. Möglicherweise erinnern sich einige noch von früheren Rombesuchen an den 24 m hohen Obelisken von Axum, der am Südostende des Circus Massimo auf der Piazza di Port Capena stand. Während des italienischen Eroberungskrieges in Abessinien 1937 nach Rom gebracht, wurde er im April 2005 wieder an Äthiopien zurückgegeben.

Einer der Gründe den Circo Massimo zu besuchen ist:

Antonello Venditti hielt 2001 für den AS Roma ein Konzert, da AS Roma den 1. Platz der Italienischen Bundesliga erreicht hat. 1,7 Millionen Fans feierten bei seinem Konzert mit und weiter Millionen Menschen verfolgten dieses Konzert am Fernseher.

 

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Colosseum (Innen):

„Solange das Colosseum steht, steht auch Rom, wenn das Colosseum fällt, fällt auch Rom, wenn Rom untergeht, vergeht auch die Welt“, heißt es in einer alten Weissagung.

Den besten Eindruck von dem Gebäude erhält, wer sich dem gewaltigen flavischen Amphitheater von der Via dei Fori Imperiali her nähert, da nur hier der äußere Ring vollständig erhalten ist. Der heutige Eingang liegt im Süden. Obwohl nur die Hälfte der Anlage erhalten blieb, ist das Amphitheater das größte geschlossene Bauwerk der römischen Antike.

Das große je gebaute Amphitheater ist so gut erhalten, dass es eindrucksvoll die ursprüngliche Form veranschaulicht, doch zugleich so beschädigt, dass es auch seine Wunden zeigt: u. a. durch Brände, Erdbeben, Vernachlässigung und Gefährdung durch Abgase. Im Zentrum befindet sich die eigentliche Arena, das innere ausgehobene Oval (86/54 m). Hier fanden die Gladiatorenkämpfe, Hetzjagd und Theateraufführungen statt. Das Colosseum 188 m lang und 156 m breit.

 

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Piazza di Spagna:

Der Platz hat seinen Namen von dem Palazzo di Spagna, in dem sich die Botschaft Spaniensbeim Heiligen Stuhl sowie beim Souveränen Malteserorden befindet, und der Tatsache, dass er über Jahrhunderte exterritorialer Besitz Spaniens war. Der Platz besteht aus zwei ungleichen Dreiecken. Am nördlichen größeren Teil verbindet dieSpanische Treppe (1721–1725) die Kirche Santa Trinità dei Monti mit dem Platz. Vor ihr steht die Fontana della Barcaccia, ein von Pietro Bernini 1627–1629 errichteter Brunnen in Form eines gestrandeten Bootes.

Spanische Treppe:

Auf den 135 Travertinstufen der eleganten Spanischen Treppe darf man zwar immer noch sitzen, aber bei Androhung von Geldstrafe nicht mehr essen.

die 1723 bis 1725 für Papst Innozenz XIII. erbaute Ehrentreppe ist ein Werk Francesco de Sanctis. Ihm gelang ein harmonisches Spiel von Stufen und Absätzen, auf halber Höhe einladenden Terrassen und weiterführenden Treppen, zeitloser Anziehungspunkt für alle Generationen.

Finanziert wurde die Treppe mit dem Geld des französischen Botschafters Gueffier, so findet man hier die Lilien aus dem Wappen der Bourbonen.

Der spektakuläre Abschluss der alljährlichen Modetage im Juli heißt Donne sott le stelle („Frauen unter den Sternen): Bei schimmernden Mondlicht führen Starmodels die neuesten Kreationen der Alta Mode auf den Stufen der Spanischen Treppe vor.

Fontana di Trevi:

So berühmt wie unvergesslich. Das nächtliche Bad von Anita Ekberg vor den barocken Figuren der Fontana di Trevi in Fellinis Kultstreifen „La Dolce Vita“ aus dem Jahr 1959, der zum Inbegriff römischen Lebensgefühls wurde.

Inmitten eines von Häusern eng begrenzten Platzes erhebt sich Roms größter Brunnen. Cremes XII. vergab den Auftrag für das großartigen Wasserspiel an Nicoló Salti, der 1732 – 1751 damit sein Meisterwerk schuf.

Der Brunnenprospekt, an die Rückseite des Palastes der Herzöge von Poli gebaut, zeigt das „Königreich des Ozeans“, Meeresgott Neptun mit Rossen, das eine Wild, das andere friedlich, um reinigt von Tritonen und Muscheln. Das Wasser umtost die Figuren und künstlichen Felsen und sammelt sich in einem riesigen Becken.

Dort finden sich auch jene Münzen, die nach altem Brauch zum Abschied von Rom in den Brunnen geworfen werden, um sich die Rückkehr in die Ewige Stadt zu sichern und nicht vergessen: unbedingt mit der rechten Hand über die linke Schulter werfen!

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